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Kokosblütenzucker

Was ist Kokosblütenzucker:

Kokosblütenzucker ist ein wunderbares Süßungsmittel mit dezenter Karamell- und Vanillenote. In vielen Asiatischen Ländern wird es traditionell seit Jahrhunderten in der Küche verwendet. In Europa ist es nahezu unbekannt doch erobert langsam auch hier die neugierige Genießerküche.

Wie wird Kokosblütenzucker hergestellt:

Kokosblütenzucker wird aus den ca 1-1,70m  langen Blüten der Kokosnuss hergestellt.

Kokosblüte

(Kokosblüten sind größer als man denkt)

Der Prozess ist recht arbeitsintensiv: Die Kokosnusszuckerernteprofis klettern auf die Kokosnusspalmen und schneiden oft in schwindelnder Höhe die Blüten an, so dass einige Liter Kokosnusssaft austreten. Dieser Kokosnusssaft wird dann zu Kokoszuckerblöcken eingekocht die auch Jaggery genannt werden.
Getrocknet wird das Jaggery dann in kleinbäuerlicher Handarbeit zu feinem Zucker gemahlen.

…und was ist das besondere an Kokosnussblütenzucker?

Für das Team von KULAU ist es vor allem der karamellige und sehr dezente Geschmack der wunderbar zu Tee, Kaffee, oder Süßspeisen passt. Kokosblütenzucker zergeht im wahrsten Sinn auf der Zunge.  Uns begeistert auch, dass Kokosblütenzucker von Kleinbauernkooperativen z.B. aus Indonesien kommt und dazu beiträgt dass es den Menschen vor Ort Lohn und Brot gibt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Zuckern wird Kokosblütenzucker im Moment noch aussschliesslich traditionell und von Hand hergestellt.Es gibt aber auch eine Reihe von Kokosblütenzuckerfans die den Zucker aus gesundheitlichen Gründen bevorzugen. Es gibt verschiedene Studien, vor allem aus den Philippinen, die davon ausgehen, dass Kokosblütenzucker einen niedrigeren Glykemischen Index als andere Zucker hat. Der ‘GI’ liegt laut dieser Studien bei 35, Honig hat 64 und Rohrzucker 65. Leider sind GI - Studien recht umständlich und teuer, so dass es im Moment leider nur wenige Forschungsergebnisse dazu gibt. Außerdem hat Kokosblütenzucker einen geringen Fruktoseanteil. Fruktose gilt in einigen Studien als Dickmacher.  Der Hauptanteil von Kokosblütenzucker ist Sukrose (70-79%) gefolgt von Glukose und Fruktose (je 3-9%).

…und wo gibt es Kokosblütenzucker?
Rechtzeitig zur größten Biomesse der Welt im Februar 2012, der Biofach 2012, präsentiert KULAU drei neue spannende Sorten Bio - Kokosblütenzucker.

So ähnlich wird der neue Kokosblütenzucker aussehen:

KULAU Kokosblütenzucker Betaversion

(die KULAU Kokosblütenzucker Betaversion)

Lassen Sie sich überraschen.

Es ist kurz vor Weihnachten und Sie haben noch immer keine Plätzchen gebacken?

Dann schauen Sie schnell in unsere Last- Minute Weihnachtsbäckerei und entdecken leckere Plätzchenrezepte mit dem KULAU Kokosnussöl!

Das Kokosnussöl verleiht Ihrem Weihnachtsgebäck ein dezent- nussiges Aroma und einen frischen Kokosduft. Außerdem ist das Kokosöl sehr hitzestabil und damit perfekt zum backen bei hohen Temperaturen geeignet.

Probieren Sie doch einmal:

Mürbeteig mit Kokosöl

Die Kokosnussöl- Weihnachtsbäckerei von Kulau

Zutaten:

    8 EL Kulau 100% Bio-Kokosnussöl Extra Nativ

    130g Kulau Crystals Kokosnussblütenzucker

    1TL Vanillezucker

    2 geschlagene Eier

    180 g Mehl

    50g Kokosmehl

    ½ TL Meersalz½ TL Backpulver

    1 Prise Zimt

      Zubereitung:

      Zunächst lassen Sie das Kulau Kokosnussöl in einem heißen Wasserbad flüssig werden, sodass es sich zusammen mit dem Rohrzucker zu einer leichten, flockigen Masse verrühren lässt. Dann fügen Sie unter Rühren die geschlagenen Eier sowie den Vanillezucker hinzu.
      In einer separaten Schüssel vermengen Sie das Mehl mit Salz, Zimt und Backpulver und rühren es nach und nach in die lockere Masse ein. Den Teig aus der Schüssel nehmen und von Hand weiterkneten.
      Das Kokosnussmehl macht aus Ihren Weihnachtskeksen ein Ballaststoffwunder!

      Die Kekse werden besonders leicht, wenn Sie den Teig vor dem ausrollen ca. 10-15 min im Kühlschrank gehen lassen.

      Die ausgestochenen Plätzchen dann im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 7-8 Minuten backen.


      Kokosmakronen:

      Kokosmakronen

      Zutaten:

      250g Kokosraspeln

      220 g Zucker

      30 g Kulau Crystals Kokosnussblütenzucker

      4 Eier
      1 Tafel Schokoladen-Kuvertüre

      Zubereitung:

      Vermischen Sie die Kokosraspeln zunächst mit den beiden Zuckersorten in einer Rührschüssel.  Trennen Sie im nächsten Schritt die Eier und schlagen das Eiweiß steif. Heben Sie nun den Eischnee vorsichtig unter die Zucker-Mischung und verrühren die Zutaten langsam (!) zu einer lockeren Masse.
      Portionieren Sie den Teig schließlich mit einem Esslöffel auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech und backen Sie die Plätzchen bei 180°C ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backofen.
      Die Makronen nach der Backzeit etwas abkühlen lassen.
      Abschließend schmelzen Sie die Kuvertüre in einem Wasserbad und verzieren die Kokosmakronen mit der flüssigen Schokolade. Wahlweise können Sie das Gebäck auch mit der Unterseite in die Schokolade eintauchen.

      Kulau Coco Crispies:

      Zutaten:

      • 300g Zartbitterschokolade
      • 200g Vollmilchschokolade
      • 200g Cornflakes
      • 1,5 EL Kulau 100% Bio-Kokosnussöl Extra Nativ

      Zubereitung:

      Die Schokolade bei niedriger Stufe im Topf erwärmen, Kokosöl zugeben und alles schmelzen lassen. Die Cornflakes in den Topf geben und vorsichtig unter die Schokolade heben. Anschließend die volständig mit Schokolade überzogenen Flakes in kleinen Häufchen auf ein Backpapier geben und abkühlen lassen.

      Wir haben an dieser Stelle ja schon öfter darüber berichtet, dass die Kokosnuss ein Rohstoffwunder ist. In den letzten Jahren seit der Gründung von Kulau im Jahre 2008 sind wir auf unseren Reisen und auf den vielen Messen immer wieder auf interessante , gesunde, wohltuende, schöne, und überraschende Dinge von der Tropenpalme getroffen. Deswegen haben wir uns entschieden eine Kokosnussboutique zum Leben zu erwecken in der es einige unserer Lieblingsprodukte zu erwerben gibt. Die Boutique wird zunächst aufgeteilt in die folgenden übergeordneten Produktkategorien: Kokogenuss, Kokowellness, Kokoecodeco, und Kokogarten. Alles was es in der Boutique zu kaufen gibt besteht zu einem Großteil aus der echten Kokosnuss, möglichst in Bioqualität. Die Kokosnuss harmonisiert wunderbar mit anderen natürlichen Zutaten die das Endergebnis oft bereichern.
      Wir verzichten aber komplett auf künstliche Kokosnussaromen, wie sie in vielen Drogerieprodukten oder Süßwaren anzutreffen sind. Da der Duft der echten Kokosnuss viel dezenter ist als die vielen künstlichen Kokosnussaromen, die die Kokosnussproduktwelt dominieren, muss sich unser Geruchssinn oft erst daran gewöhnen.

      Der Blog wird ab sofort integrativer Bestandteil dieser neuen Kokosnussboutique. Wir freuen uns wenn das Konzept gefällt. Über Feedback, egal ob positiv oder auch negativ sind wir immer sehr dankbar. Mittelfristig soll die Boutique natürlich wachsen. Für Anregungen sind wir deshalb immer dankbar und belohnen gute Ideen gerne mit einem Boutiquegutschein. Viele Grüße aus Berlin vom Kulauteam.

      Immer wieder werden wir gefragt, wie man eine Junge Kokosnuss öffnet. Mit ein paar Handgriffen läßt sich eine Nuss auch zu Hause ganz schnell öffnen:

      1. Mit einem scharfen Messer sollte man die Blüte der Kokosnuss abheben. Unter der Blüte ist die Kokosnuss etwas dunkler und weicher als an anderen Stellen, so dass Sie sich leichter öffnen lässt.
      2. Als Werkzeug verwendet man entweder, falls zur Hand, einen Apfelstecher, oder einen Schraubenzieher. Bei besonders jungen Kokosnüssen ist die Stelle unter der Blüte so weich, dass sich das Werkzeug mit der Hand in die Nuss treiben lässt. Bei den meisten Jungen Kokosnüssen darf man allerdings mit einem Hammer nachhelfen. Am besten funktioniert es mit einem Gummihammer.
      3. Mit einem Strohhalm lässt sich nun das köstliche kalorienarme und isotonische Kokosnusswasser geniessen. Wer es lieber aus einem Glas mag, sollte noch ein weiteres Loch in die Nuss bohren, damit die Luft beim Einfüllen in ein Glas entweichen kann. In einer Jungen Kokosnuss ist je nach Sorte, Herkunft, oder Saison zwischen 200 und 800 ml Kokoswasser. In der tropischen Regenzeit enthalten Trinkkokosnüsse z.B. mehr Kokoswasser als in der Trockenzeit.
      4. Kokosnusskenner lieben natürlich auch das geleeartige Kokosnussfleisch der Jungen Nuss. Je nach Reife und auch Sorte der Nuss ist die Kokosfleischschicht (das Kokosnuss Jelly)  0 bis 4 Millimeter dick. Mit zunehmendem Alter enthält die Nuss mehr Jelly. Da auch die schützende Kokosnussschale, die das Kokosnuss Jelly umgibt, mit zunehmendem Reifegrad dicker wird,  ist die reifere Nuss härter zu knacken. Dafür enthält sie mehr Kokosfleisch.
      5. Mit einem scharfen Messer, z.B. eine Machete oder ein Fleischermesse lässt sich die Kokosnuss öffnen. Die Kokosnuss sollte senkrecht geschnitten werden und nicht quer zur Maserung. Seien Sie vorsichtig und denken Sie daran, dass geübte Brasilianer oder Inder oft jahrzentelang an ihren Kokonussöffnungskünsten feilen können.
      6. Alternativ und sicherer können Sie die Nuss auch gegen einen scharfen Stein oder mit viel Kraft auf den Boden werfen. Bei dieser Technik gibt die Nuss oft nicht beim ersten Versuch sondern erst beim dritten, vierten, oder zehnten Versuch nach.
      7. Geniessen Sie auch das Kokosnussfleisch. Es hat weniger Fett als das Fleisch aus einer reifen Kokosnuss und je nach Reifegrad ca 10%. Je reifer die Nuss, desto mehr Fett und Kalorien. Die im Kokosnussfleisch reichlich vorhandene Laurinfettsäure wird übrigens von vielen ernährungsbewussten Menschen besonders geschätzt. In den Tropen ist das weiche Kokosnussfleisch auch ein beliebtes Babynahrungsmittel.

      Wenn Sie Ihre eigene Kokosnussöffnungstechnik haben, schreiben Sie uns: info(at)kulau.de

      Eine anschauliche Illustration finden Sie auch hier:
      Illustration zum Öffnen von Jungen Kokosnüssen

      Fondue mit Kokosöl

      Klassiker mal anders: vegetarisches Kokosfondue
      Das Fondue ist aus der Liste der Festtags-Essen praktisch nicht mehr wegzudenken. Probieren Sie anstelle klassischer Varianten wie Käse- und Schokofondue dieses Jahr ein  „Kokosfondue“. Die Zubereitung ist gleich der eines herkömmlichen Fettfondues, jedoch sorgt die außergewöhnlich zarte Geschmacksnote des KULAU Kokos-Öls für die gewisse Portion Extravaganz.
      Kokosöl ist hitzestabiler als die meisten Fette. Klarer Pluspunkt, denn Fonduefette sollten sehr hoch erhitzt werden (zum Teil bis über 180 Grad Celsius), damit sich Poren beim Garen schneller schließen, kein Saft nach außen und kein Fett nach innen gelangen kann. Weiterer Vorteil: Es entstehen auch unter hoher Hitze weder unangenehme Gerüche noch schädliche Zersetzungsprodukte.
      Beim vegetarischen Kokosfondue wird Gemüse (Broccoli, Champignons, Zucchini etc.) und  Tofu erst in einen Teig getaucht und dann in Kokosfett ausgebacken.
      Für zwei Portionen:
      1.    ½ kg Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und ggf. kurz mit heißem Wasser abschrecken.

      1.    Aus 125g Mehl, 1 Ei, ½ EL Kokosöl und 1 EL Wasser einen Teig zubereiten, in den die Gemüsehäppchen eingetaucht werden. Den Teig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

      2.    Die in Teig getauchten Gemüse- und Tofustücke wie bei klassischen Fleischfondues garen.

      Wer möchte, kann natürlich auch Fleisch, Gemüse, und Tofu mischen.

      Das Kokosöl gut für uns ist, darüber haben wir ja schon oft an dieser Stelle berichtet. Wir freuen uns, dass das Wissen über die Vorteile von kaltgepresstem Kokosöl auch langsam im Mainstream ankommen. Auf den Internetseiten des NDRs kann man z.B. eine interessante 5 Minuten Dokumentation über die Vorteile von Kokosöl sehen: Kokosfett - schädlich oder gesund?

      Kokosöl für Haut und Haare

      Kokosnussöl wird in vielen tropischen Ländern schon seit Tausenden von Jahren als patentes Haut- und Haarpflegemittel angewandt. Es ist vielleicht kein Zufall, dass die Menschen dort, wo Kokosnussöl bei der Ernährung und zur Körperpflege verwendet wird, besonders schöne Haut, gepflegte Haare und ein strahlendes Aussehen haben. Tropenbewohner und zunehmend auch Fans in unseren Breitengraden schwören auf die im Kokosnussöl reichlich enthaltenden Laurinfettsäuren, die besonders trockener Haut und strapazierten Haaren zu mehr Geschmeidigkeit und Feuchtigkeit verhelfen. Die besondere Molekülstruktur lässt Kokosnussöl besonders schnell in die Haut einziehen. Schon kleine Mengen reichen für besonders weiche Haut. Für einen optimalen Effekt auf den Haaren verteilt man eine kleine Menge auf der Kopfhaut und auf den Haaren und lässt die Kur ein paar Minuten einwirken. Je länger die Einwirkzeit, desto besser der Effekt.  Nach dem Auftragen der Kur kann man die Haare außerdem in Folie einwickeln oder eine Haube aufsetzen und den Kopf mit einem im Trockner oder an der Heizung vorgewärmten Handtuch einwickeln. Durch die Wärme können sich die pflegenden Wirkstoffe besonders gut entfalten. Ein Geheimtipp ist eine pflegende Haarmaske vor dem Saunagang. Wichtig ist das anschließende gründliche ein- bis zweimalige Waschen, um eventuelle Rückstände von Kokosöl zu entfernen. Bei leicht fettendem Haar sollten die Haare nie heiß gewaschen oder geföhnt werden.

      Achten Sie einmal darauf: Kokosnussöl ist wegen der pflegenden Eigenschaften auch oft das Hauptprodukt in vielen Naturkosmetikprodukten wie Shampoo, Seifen, Cremes, Lotionen oder Körperpeelings. Die pflegenden Eigenschaften der Laurinfettsäure werden allerdings zum Teil zerstört, wenn Kokosöl raffiniert wird. Um sicherzustellen, dass man ein Maximum an Pflege erreicht, ist es deshalb besser, kaltgepresstes und unraffiniertes Kokosnussöl wie z.B. das KULAU Bio-Kokosöl zu verwenden.

      Wer möchte kann sich mit Kokosnussöl ganz schnell und ganz einfach selber kostengünstige Naturkosmetik herstellen:

      Kokosnussöl-Olivenölpeeling

      • Für Zarte, Geschmeidige Haut
      • Dezenter, erfrischender Kokosduft

      Zutaten:

      • Kokosnussöl
      • Olivenöl
      • Salz(aus dem Toten Meer)

      Jeweils ein Drittel Kokosnussöl, Olivenöl und Salz z.B. in einem Einweckglas verrühren.

      Die Kombination aus Olivenöl und Kokosnuss passt wunderbar, weil die Öle sich schön vermischen und man die herausragenden Pflegeeigenschaften von Kokosnussöl und Olivenöl vereint. Außerdem riecht das Peeling dezent und erfrischend nach Kokosnuss.

      Frucht - Kur

      • Mehr Glanz
      • Leichte Kämmbarkeit
      • Ein verführerischer Duft

      Zutaten:

      • 2 frische Mangos
      • ½ frisch ausgepresste Zitrone
      • 2 Eigelb
      • 4 Teelöffel Kokosöl

      Die Mangos schälen, den Kern entfernen und in kleine Stücke schneiden. Den Zitronensaft, 2 Eigelb und das Öl hinzugeben und mit dem Pürierstab mixen. Anschließend auf das frisch gewaschene noch leicht feuchte Haar auftragen und mindestens 30 Min. einwirken lassen. Danach ohne Haarshampoo die Haare mit lauwarmem Wasser gut ausspülen.
      Tipp: Bei gereizter Kopfhaut den Zitronensaft weglassen!

      Sahne - Kokos Kur

      • Besonders geeignet für Dauergewelltes Haar und Naturlocken
      • Mehr Glanz
      • Leichte Kämmbarkeit
      • Gegen Spliss

      Zutaten:

      • ½ Becher Sahne
      • ½ frisch ausgepresste Zitrone
      • 50 ml Kokos - Öl

      Alle Zutaten gut verrühren und auf den trockenen Haaren ca. 30 min. einwirken lassen.
      Danach mit lauwarmem Wasser ausspülen.

      Honig-Mohn-&Kokos-Peeling

      • seidige, geschmeidige Haut
      • fruchtiger, angenehmer Duft

      Zutaten:

      • 150 g Bienenhonig
      • 2 EL Mohnsamen
      • 2 EL Kokosflocken
      • 1 EL Erdbeerpulver
      • 1 EL Mangopulver
      • 1 EL Kokosfett
      • evtl. 1 EL Milchpulver, Farbstoffe und Aroma nach Wunsch

      Kokosfett langsam schmelzen und mit den übrigen Zutaten gut mischen. Die Peeling-Paste unter der Dusche auf die leicht feuchte Haut aufgetragen.
      Das wunderbar fruchtige Peeling entfernt schonend Hautschüppchen und verleiht der Haut ein seidiges Aussehen.

      Kokosnussöl genießt in vielen Asiatischen Ländern schon seit Tausenden von Jahren einen Ruf als natürliches Beautyelixir, auch für die Haare. Sparsam angewandt, ist es ein wunderbarer Haar Conditioner, vor allem für trockene Haare. Kokosöl sollte aber nicht nach der Haarwäsche sondern vor der Haarwäsche in die Haare und die Kopfhaut einmassiert werden. Es reicht, wenn das Kokosöl ein paar Minuten einzieht. Wenn Zeit reichlich vorhanden ist, sollte man sich ruhig eine besonders pflegende längere Einwirkzeit gönnen. Die Kopfhaut fühlt sich spürbar gepflegt an und die Haare werden ganz weich. Ein Geheimtipp ist übrigens eine pflegende Haarmaske vor dem Saunagang. Wichtig ist nach der Einwirkzeit, egal ob mit oder ohne Sauna, das anschließende gründliche ein- bis zweimalige Waschen um eventuelle Rückstände von Kokosöl zu entfernen.

      Heute ist Welt-Kokosnusstag 2010

      Am 2. September wird in vielen Ländern der Welt-Kokosnusstag gefeiert, der 2008 von der APCC (Asian and Pacific Coconut Community) in Jakarta, Indonesien, beschlossen wurde.

      Die APCC würdigt mit dem Kokosnusstag die wichtige Rolle der Kokosnuss. Die Königin der Palmen gedeiht nördlich und südlich des Tropengürtels und wird seit über 3000 Jahren angebaut und ist für Millionen von Menschen eine der wichtigsten Nahrungs- und Trinkwasserquellen. Insgesamt sagt man dem „Baum des Lebens” 1000 Nutzungsarten nach.

      Beschlossen wurde der Welt-Kokosnusstag, um auf jene Länder und Menschen aufmerksam zu machen, die abhängig von den Palmgewächsen und jener Kokosnussindustrie sind. In den Phillipinen ist beispielsweise 20% der Bevölkerung direkt oder indirekt abhängig von der Kokosnussproduktion(, es werden jährlich bis zu 19,5 Millionen Kokosnüsse angebaut).

      Die Kokosnusskultur liegt hauptsächlich in den Händen der Kleinbauern, die oftmals mit ökologischen sowie ökonomischen Problemen zu kämpfen haben. Zum Beispiel ist die Ernte von Kokosnüssen bei einer einzelnen Palme gering und wird durch Pestizide zusätzlich reduziert. Ihnen fehlen außerdem die Transportmöglichkeiten, die Kokosnüsse an Märkte zu verkaufen, die ihnen faire Preise zahlen. Die Bauern können so kaum Gewinne generieren. Durch fehlendes Kapital können auch keine Investitionen in Produktionsprozesse getätigt werden.

      Daher will man die nachhaltige und die umweltbewusste Entwicklung der Kokosnussindustrie beeinflussen. Zum einen soll die Produktivität und die Konkurrenzfähigkeit der Kleinbauern in den Produktionsländern gesteigert werden, das Management und die Kommunikationsprozesse sollen optimiert und ein verbessertes Recycling sowie eine bestmögliche Neubepflanzung erreicht werden. Der Kokosnusstag soll die Menschen auf die Notwendigkeit von Investitionen in die Kokosnussindustrie und auf fairen Handel aufmerksam machen.

      Die APCC wurde 1969 gegründet und ist Teil der Vereinten Nationen. Sie besteht aus 17 Ländern, die weltweit 90% der Kokosnüsse produzieren und exportieren.

      Laut der letzten Versammlung der APCC vom 5. bis 9. Juli 2010 in Samui, Thailand, sollte in Zukunft außerdem ein größerer Fokus auf den gesundheitliche Nutzen der Kokosnuss, ihr natürliches Wasser und Öl gelegt werden.

      Die jungen, grünen Kokosnüsse, aus denen man das Kokoswasser trinken kann, werden ungefähr ab dem 6. Monat geerntet, während die reife, braune Nuss im 12. Monat geerntet wird. Dazwischen unterscheidet man noch die halbreife Kokosnuss.

      Eine in den USA durchgeführte Studie vergleicht die Inhaltsstoffe der Kokosnüsse im 6. und im 12. Monat in Florida und in der Dominikanischen Republik.

      Das durchschnittliche Gewicht der jungen, grünen Kokosnuss beträgt 565 g und sinkt im 12. Monat auf 393g.

      Was den Zuckergehalt angeht, so verändert sich vor allem die Zuckerzusammensetzung von Kokoswasser. Insgesamt steigt der Gehalt von 5,23g pro 100g auf 3,42g. Der Sukrosegehalt steigt von 0,06 auf 0,51g im 12. Monat. Glukose- und Fruktosegehalt hingegen sinken von je ungefähr 2,5g auf 1,5g.

      Der Kaliumgehalt, der bei auffällig hohen 203,7mg pro 100g liegt, steigt nochmals auf 257mg. Insgesamt steigen auch die anderen Mineralien wie Kalzium(auf 31,64mg) an. Der Natriumgehalt hingegen ist im 6. Monat erstaunlich klein(1,75mg).

      Der Vitamin-C-Gehalt liegt bei ca. 7 bis 7,5mg. Der Fettgehalt geht gegen 0.

      Die Kokosnuss enthält sogar einige Phytohormone: Beta-sitosterol, Stigmasterol und Campesterol. Sie üben eine regulierende Wirkung auf den menschlichen Hormonstoffwechsel aus, ähnlich wie körpereigene Hormone. In verschiedenen Studien wird ihnen nachgesagt, dass sie Antiaging-Eigenschaften besitzen. Es wäre sicher interessant zu wissen, ob Phytohormone in ihrer Konzentration bei reiferen Kokosnüssen zunehmen und wie stark die Effekte bei regelmäßigem Kokoswasserverzehr sind. Spannend wäre auch eine Studie in den Ländern, in denen regelmäßig Kokoswasser getrunken wird, um herauszufinden ob die Menschen in jenen Ländern ihre schöne Haut auch dem Wasser verdanken.

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