Bio oder konventionell, Spinnen machen den Unterschied!


Allgemein wird oft davon ausgegangen, dass es bei Kokosnüssen keinen Unterschied macht, ob die Ware nun biologisch ist oder nicht, da die Kokosnüsse vor allem wild wachsen würden. Das dies nicht stimmt, wurde uns vor Kurzem erneut deutlich gemacht.

Auf der Anuga (Lebensmittelmesse in Köln) trafen wir viele Kokosnussproduzenten, darunter auch einige mit Bio-Produkten. Einer der Produzenten gab an, die Bio-Produktion aufgeben zu wollen. Die überraschende Begründung: die Arbeiter würden sich weigern auf den Bio-Plantagen zu arbeiten, da dort zu viele Spinnen und Schlangen ihr zu Hause hätten.

Abgesehen davon, dass diese Aussage wohl eher als Vorwand zu bewerten ist, zeigt sich doch, dass es sehr wohl einen Unterschied zwischen konventioneller und biologischer Landwirtschaft gibt. Zwar mag es stimmen, dass die Kokospalmen selbst nicht behandelt werden, jedoch stehen zwischen den Palmen häufig noch andere Nutzpflanzen, die mit Pestiziden gespritzt werden. Als Schlange oder Spinne würde ich dann wohl auch in die Bioplantage umziehen.