{"id":5397,"date":"2016-03-04T14:53:57","date_gmt":"2016-03-04T12:53:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/?p=5397"},"modified":"2019-08-25T08:16:57","modified_gmt":"2019-08-25T06:16:57","slug":"galizien-heimat-der-kulau-meeresalgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/fr\/galizien-heimat-der-kulau-meeresalgen","title":{"rendered":"Galicien, Heimat der KULAU Meeresalgen"},"content":{"rendered":"<p>Meeresalgen, die es in unseren Breitengraden in der Regel als getrocknete Trockenalgen angeboten werden., bringen eine kr\u00e4ftige maritime Note in den Speiseplan. Doch von welchen K\u00fcsten kommen die Algen eigentlich? In diesem Artikel m\u00f6chten wir unseren Lesern die Herkunftsregion unserer Algen vorstellen, die wir vor allem unseren Gro\u00dfhandelskunden anbieten.<!--more!--><\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/kulau.de\/bio-algenprodukte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">KULAU Bio-Trockenalgen<\/a> stammen aus Galicien. An der nordspanischen Atlantikk\u00fcste werden sie in einer kleinen, famili\u00e4r betriebenen Algenmanufaktur sorgsam von Hand geerntet, schonend unter 40 \u00b0C luftgetrocknet und frei von jeglichen Zusatzstoffen nach Deutschland versendet.<\/p>\n<p>Galicien liegt im Nordwesten von Spanien und repr\u00e4sentiert 35 % der spanischen K\u00fcste. Der Name \u201eGalicien\u201c geht auf die keltischen Gallaeker (lateinisch Gallaeci) zur\u00fcck, ein kelto-iberisches Volk, das im Altertum in diese Region siedelte. Die Lage am Atlantik mit gut 150 Regentagen im Jahr macht die Region zur regenreichsten Spaniens. Anders als im trockenen S\u00fcden des Landes ist die Landschaft hier gr\u00fcn und bergig und erinnert eher an Irland als an Andalusien.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-5457\" src=\"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/algen-meer-josefine-staats-kulau.jpg\" alt=\"Josefine Staats im Wasser bei der Alge Ernte\" width=\"850\" height=\"638\" srcset=\"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/algen-meer-josefine-staats-kulau.jpg 850w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/algen-meer-josefine-staats-kulau-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/algen-meer-josefine-staats-kulau-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/algen-meer-josefine-staats-kulau-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 850px) 99vw, 850px\" \/><\/p>\n<p>Foto oben: unsere Chefin Josefine bei der Algenernte in Galicien.<\/p>\n<p>Und \u00e4hnlich wie in Irland lassen sich auch in Galicien bis heute Spuren der einst keltischen Besiedlung finden: Kirchen, Kreuze und die steinernen Kornspeicher, H\u00f3rreos genannt. Die geografische Situation Galiciens zwischen dem 42. und 44. Breitengrad entspricht kurioserweise der geografischen Lage Japans. Charakteristisch f\u00fcr Galiciens K\u00fcste sind die so genannten R\u00edas, schlauch-und trichterf\u00f6rmige, fjord\u00e4hnliche Flussm\u00fcndungen, in die das Meer eingedrungen ist.<\/p>\n<p>Traditionell stellen Fischfang und Landwirtschaft die bedeutendsten Wirtschaftszweige der Region dar. Kein Wunder, besitzt sie doch ein Meeres-\u00d6kosystem, das weltweit zu den artenreichsten geh\u00f6rt. Daraus resultiert eine tief verwurzelte Fischereitradition. Dazu sp\u00e4ter mehr. Der Tourismus stellt ebenso einen nicht zu vernachl\u00e4ssigenden Wirtschaftszweig dar, wenn er auch um einiges gem\u00e4\u00dfigter ausf\u00e4llt, als in den s\u00fcdlicheren Regionen des Landes.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-5462\" src=\"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/meeresspaggheti-algen-kulau-bio.jpg\" alt=\"meeresspaggheti-algen-kulau-bio\" width=\"850\" height=\"565\" srcset=\"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/meeresspaggheti-algen-kulau-bio.jpg 850w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/meeresspaggheti-algen-kulau-bio-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/meeresspaggheti-algen-kulau-bio-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/meeresspaggheti-algen-kulau-bio-400x266.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 850px) 99vw, 850px\" \/><\/p>\n<p>In Galicien liegt Santiago de Compostela, das Ziel des bedeutenden Jakobsweges, der Pilger und andere Interessierte zu Fu\u00df, mit dem Rad oder dem Auto nach Galicien lockt. Santiago de Compostela ist auch die Hauptstadt der Region. In ganz Galicien leben ca. 2,7 Millionen Menschen. Neben Spanisch wird das mit dem Portugiesischen eng verwandte Galizische (galic. Galego, span. Gallego) gesprochen. Es ist seit 1981 in dieser Region Amtssprache neben Spanisch. Nun wollen wir uns wieder etwas n\u00e4her mit unseren Algen besch\u00e4ftigen. Woher bekommen sie eigentlich ihren besonderen, wilden Geschmack? \u200b<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-5459\" src=\"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/bio-algen-atlantikkueste-europa.jpg\" alt=\"Frische Bio-Algen in der Hand\" width=\"850\" height=\"565\" srcset=\"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/bio-algen-atlantikkueste-europa.jpg 850w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/bio-algen-atlantikkueste-europa-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/bio-algen-atlantikkueste-europa-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/bio-algen-atlantikkueste-europa-400x266.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 850px) 99vw, 850px\" \/><\/p>\n<p>Wie eingangs erw\u00e4hnt, besitzt Galizien eines der vielf\u00e4ltigsten und lebhaftesten maritimen \u00d6kosysteme der Welt. Die Kapazit\u00e4t der Produktion von Biomasse (Fauna und Flora) in den Gew\u00e4ssern entspricht der von Urw\u00e4ldern im \u00c4quatorbereich! Der au\u00dfergew\u00f6hnliche Reichtum des Meeres in Galicien ist nicht selbstverst\u00e4ndlich, sondern beruht auf drei speziellen geografischen Faktoren:<\/p>\n<ol>\n<li>der besonderen exponierten Position, an der Nordspitze der iberischen Halbinsel,<\/li>\n<li>den gro\u00dfen Meeresstr\u00f6mungen, die sich hier vereinigen und,<\/li>\n<li>der zerkl\u00fcfteten und eigent\u00fcmlichen Form der K\u00fcste.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Klar, dass Algen die reichhaltig im Wasser vorhandenen N\u00e4hrstoffe aufnehmen und speichern. Aus diesen Gr\u00fcnden finden sich hier die reichsten Algenvorkommen S\u00fcdeuropas. Sie wachsen in dichtbewachsenen Unterwasserg\u00e4rten in den verschiedensten Formen und Farben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-5455\" src=\"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/alge-bio-meer-kulau.jpg\" alt=\"alge-bio-meer-kulau\" width=\"850\" height=\"565\" srcset=\"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/alge-bio-meer-kulau.jpg 850w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/alge-bio-meer-kulau-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/alge-bio-meer-kulau-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/alge-bio-meer-kulau-400x266.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 850px) 99vw, 850px\" \/><\/p>\n<p><em><strong>Zum Schluss noch ein wenig Namensforschung<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die galizischen Algen, die wir regelm\u00e4ssig als KULAU Bio-Trockenalgen anbieten, wachsen an der europ\u00e4ischen Atlantikk\u00fcste. Warum tragen \u201eNori, Wakame &amp; Co\u201c dennoch japanische Namen? Die Frage hat eine simple, pragmatische Antwort. Verbrauchern sind die Begriffe \u201eNori\u201c, \u201eWakame\u201c oder \u201eKombu\u201c seit Jahrzenten bekannt. Algen, die eigent\u00fcmlich aus dem Atlantischen Ozean sind, haben dagegen ihren europ\u00e4ischen Namen behalten, so zum Beispiel \u201eDulse\u201c (urspr\u00fcnglich g\u00e4lisch).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-4618\" src=\"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/bio-nori-flocken.jpg\" alt=\"KULAU Bio-Nori-Flocken\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/bio-nori-flocken.jpg 800w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/bio-nori-flocken-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/bio-nori-flocken-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/bio-nori-flocken-400x400.jpg 400w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/bio-nori-flocken-177x177.jpg 177w, https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/bio-nori-flocken-380x380.jpg 380w\" sizes=\"(max-width: 800px) 99vw, 800px\" \/> <strong><a href=\"https:\/\/kulau.de\/bio-algenprodukte\/\">KULAU Bio-Nori-Flocken<\/a><\/strong>\u00a0<strong>KULAU Bio-Wakame-Flocken<\/strong> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meeresalgen, die es in unseren Breitengraden in der Regel als getrocknete Trockenalgen angeboten werden., bringen eine kr\u00e4ftige maritime Note in den Speiseplan. 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In diesem Artikel m\u00f6chten wir unseren Lesern die Herkunftsregion unserer Algen vorstellen, die wir vor allem unseren Gro\u00dfhandelskunden anbieten.<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":5460,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_mi_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false}}},"categories":[1,421,470,419,440,422,459,439,190,441],"tags":[],"jetpack_publicize_connections":[],"aioseo_notices":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/bio-algen-galizien.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p6ToLD-1p3","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5397"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5397"}],"version-history":[{"count":30,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5397\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10160,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5397\/revisions\/10160"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5460"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5397"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5397"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5397"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}