{"id":1485,"date":"2014-12-10T13:02:54","date_gmt":"2014-12-10T11:02:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kokosnussblog.de\/?p=1485"},"modified":"2019-08-19T19:27:12","modified_gmt":"2019-08-19T17:27:12","slug":"plaetzchenbacken-ohne-gluten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/en\/plaetzchenbacken-ohne-gluten","title":{"rendered":"Pl\u00e4tzchenbacken ohne Gluten"},"content":{"rendered":"<p>Wer sich glutenfrei ern\u00e4hren m\u00f6chte und eigentlich auf k\u00f6stliche Pl\u00e4tzchen verzichten muss, weil Gluten darin enthalten ist, kann Kekse alternativ mit Kokosmehl und auch mit anderen glutenfreien Mehlen backen.\u00a0\u00a0<!--more!--><\/p>\n<p>Gluten ist ein Protein, dass in den meisten Getreidesorten enthalten ist. Beim Backen ist es hilfreich, weil es die verschiedenen Zutaten bindet. Vor allem in Weizenmehl ist der Glutenanteil sehr hoch, aber auch in Roggen oder Dinkel ist es enthalten. Manche Menschen bekommen nach dem Verzehr von glutenhaltiger Nahrung ein unangenehmes V\u00f6llegef\u00fchl, f\u00fcr andere ist es sogar vollst\u00e4ndig tabu, weil sie an einer Unvertr\u00e4glichkeit leiden.<\/p>\n<p>Wer trotz seiner Unvertr\u00e4glichkeit nicht auf die Weihnachtsb\u00e4ckerei verzichten m\u00f6chte oder es einfach so mal ausprobieren mag, kann z.B. mit Kokosmehl backen. Kokosmehl ist nicht nur glutenfrei, sondern enth\u00e4lt auch weniger Kohlenhydrate und Cholesterin als andere Mehlsorten. Daf\u00fcr enth\u00e4lt es ziemlich viel Eiwei\u00df und auch Ballaststoffe und eignet sich dadurch nicht so gut als einzige Mehl. Die Pl\u00e4tzchen w\u00fcrden sonst etwas &#8216;staubig&#8217; schmecken. Es ist daher immer gut, wenn es gemischt wird mit anderen (glutenfreien) Mehlen. Eine Faustregel, die wir in den letzten Jahren (Stand 2019) gelernt haben,\u00a0 ist ein Mischungsverh\u00e4ltnis von 10-20%. Also 10-20 Prozent Kokosmehlt gemischt mit anderen Mehlen. Wenn es glutenfrei sein soll, dann eignen sich Mandelmehl, Leinsamenmehl, K\u00fcrbiskernmehl oder Buchweizenmehl.\u00a0 Wir haben mit allen getestet und alle au\u00dfer K\u00fcrbiskernmehl sind relativ geschmacksneutral. Kokosmehl entsteht durch das Mahlen von getrocknetem und ent\u00f6ltem Kokosfleisch. Es ist der &#8216;Kuchen&#8217;, der \u00fcbrig bleibt, wenn Kokos\u00f6l mit der Expeller-Methode aus der Kokosnuss gepresst wird.<\/p>\n<p>Ein Teig ohne glutenhaltiges Mehl saugt mehr Fl\u00fcssigkeit auf, daher etwas mehr Milch, Wasser oder \u00d6l hinzugeben und dar\u00fcber hinaus das obige Mischungsverh\u00e4ltnis beachten. Die m\u00f6glicherweise fehlende Bindung kann zum Beispiel mit Johannisbrotkernmehl ersetzt werden. Kneten l\u00e4sst sich ein glutenfreier Teig besser mit einem K\u00fcchenger\u00e4t oder einer K\u00fcchenmaschine wie z.B. dem Thermomix als mit der Hand. Es geht aber auch manuel:-)<\/p>\n<p>Der Weizenmehlanteil aus Rezepten kann wegen der Besonderheiten von Kokosmehl nicht einfach eins zu eins ersetzt werden, aber wie schon beschrieben zu ca 20%. Pl\u00e4tzchen mit Limettenglasur kann man zum Beispiel so backen:<\/p>\n<p><strong>Zutaten:<\/strong><\/p>\n<ul class=\"rezept\" style=\"list-style-type: none;\">\n<li><strong style=\"text-decoration: underline;\">F\u00fcr den Teig:<\/strong><\/li>\n<li>3 Eigelb oder Veganer Eiersatz<\/li>\n<li>120 g <a href=\"https:\/\/kulau.de\/bio-kokosprodukte\/kokosbluetenzucker\/\">KULAU Kokosbl\u00fctenzucker<\/a><\/li>\n<li>Abrieb und Saft einer Orange<\/li>\n<li>75 g <a href=\"https:\/\/kulau.de\/bio-kokosprodukte\/kokosoel\/\">KULAU Kokos\u00f6l<\/a><\/li>\n<li>20 g Kokosmehl<\/li>\n<li>180 g Glutenfreies Mehl, z.B. aus Leinsamen, Mandeln, oder Buchweizen.<\/li>\n<li><\/li>\n<li><strong style=\"text-decoration: underline;\">F\u00fcr die optionale Glasur:<\/strong><\/li>\n<li>Saft von einer Limette<\/li>\n<li>Puderzucker<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ofen auf 180 \u00b0C vorheizen. Eigelbe (Veganer Ei-\u00c9rsatz) mit Kokosbl\u00fctenzucker und Orangenabrieb schaumig schlagen. Danach Kokos\u00f6l von KULAU dazugeben und ein wenig weiter mixen. Schlie\u00dflich Kokosmehl und die glutenfreie Mehlalternative sowie Orangensaft hinzuf\u00fcgen und gut verr\u00fchren. Kekse wie gew\u00fcnscht formen oder ausstechen und aufs Blech legen. Etwa 15 bis 20 Minuten backen und abk\u00fchlen lassen. Limettensaft mit ein wenig Puderzucker verr\u00fchren, die Kekse damit bestreichen und trocknen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sich glutenfrei ern\u00e4hren m\u00f6chte und eigentlich auf k\u00f6stliche Pl\u00e4tzchen verzichten muss, weil Gluten darin enthalten ist, kann Kekse alternativ mit Kokosmehl und auch mit anderen glutenfreien Mehlen backen.\u00a0\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":68,"featured_media":3784,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_mi_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false}}},"categories":[446,404,397,85,466],"tags":[243,290,95,196,409],"jetpack_publicize_connections":[],"aioseo_notices":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/backen-ohne-gluten.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p6ToLD-nX","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1485"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/68"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1485"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1485\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9715,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1485\/revisions\/9715"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3784"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1485"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1485"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kokosnussblog.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1485"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}