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Mein Blog ist CO2-neutral

Der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) ist die Hauptursache für die globale Erwärmung. Die vorhandenen Wälder binden derzeit ungefähr ein Drittel des weltweiten CO2-Ausstoßes. Dass der Erhalt der Wälder eine wichtige Komponente beim Klimaschutz darstellt, ist unbestritten. Um den Anstieg der CO2-Konzentration zu stoppen, startete Mach’s grün, die Umweltinitiative von kaufDA, die Aktion “Mach’s grün - Gemeinsam 1 Million Bäume retten”. Mit einem “Bitte keine Werbung”-Sticker konnten so bereits erfolgreich zahlreiche Bäume vor der Abholzung gerettet werden.

Um jedoch ausreichenden Schutz unserer klimatischen Lebensbedingungen zu gewähren, muss die globale Waldfläche nicht nur geschützt, sondern noch deutlich vergrößert werden. Anlässlich des internationalen Weltumwelttages hat Mach’s grün aus diesem Grunde zusätzlich noch die Aktion “Mein Blog ist CO2-neutral!” ins Leben gerufen.

Für die ersten 750 Blogs, die an der Aktion teilnehmen, pflanzt “Mach´s grün” einen Baum. So kann gewährleistet werden, dass die CO2-Emissionen der teilnehmenden Blogs durch neue Bäume neutralisiert werden und ein weiterer Beitrag zu Klimaschutz geleistet wird. Weiterlesen »

Bei unseren Streifzügen durchs WWW haben wir 2 lustige Videos gefunden, die die Vorzüge des Kokoswassers illustrieren. Viel Spaß!

Hindi:

Ein weiteres, englischsprachiges Video:

Kokoswasser Spot (via google)

Herrlich leuchtende Trinkkokosnuss

Herrlich leuchtende Trinkkokosnuss

Während des Karnevals der Kulturen in Berlin wurden allerhand Fragen zur King Coconut gestellt. Nachfolgend eine Auswahl:

Warum hat die Kokosnuss keine Haare?

Die haarige braune Nuss ist lediglich der Kern der Kokosnuss. Dieser ist von einer dicken Schicht Fasern umgeben.

Warum ist die Kokosnuss orange und nicht braun?

Solange die Kokosnuss an der Palme hängt und noch ihre Schale um den braunen Kern hat, ist sie meistens grün. Die King Coconut, eine besondere Trinkkokosnuss aus Sri Lanka, ist orange.

Wie lange ist eine frische Kokosnuss haltbar?

Nach der Ernte ist die Kokosnuss Weiterlesen »

Unter dem Namen “Elaneeru Mela” widmete die indische Organisation Grameena Bharata Pratishtana der jungen grünen Kokosnuss am vergangenen Wochenende ein ganzes Festival. In der indischen Stadt Tumkur kamen Tausende von Fans des Kokoswassers zusammen, welches im Mittelpunkt der Veranstaltung stand. Weiterlesen »

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Über den Palmendieb, auch bekannt unter  „Kokoskrabbe“, gibt es viele Mythen.  So wird er verdächtigt auf Palme zu klettern um dort Kokosnüsse zu stehlen, daher auch der Name. Laut Wikipedia steht er ebenfalls im Verdacht, metallische und glänzende Gegenstände aus Zelten zu entwenden. Im Gegenzug gilt das Tier in vielen Ländern als Delikatesse. Bei einem Gewicht von bis zu 4 Kg und einer Körperlänge von bis zu 40 cm, scheint der Palmendieb zumindest ein lohnender Fang zu sein. Weiterlesen »

Die King Coconut zählt wie der Name schon sagt zur Königsklasse der Kokosnüsse und besonders der Trinkkokosnüssen. Sie hat eine längliche Form und ist gelb bis orangerot, stammt aus Sri Lanka und ist ein ganz besonderes Erlebnis für die Geschmacksknospen. Die King Coconut wurde in Sri Lanka seit Jahrhunderten speziell als Trinkkokosnuss gezüchtet und bildet im Vergleich zu anderen Kokosnüssen nur wenig Kokosnussfleisch aus.

Königskokosnuss aus Sri Lanka

In Sri Lanka ist sie jedem Touristen bekannt, machmal unter dem Namen Thambili. Wie jedes Kokosnusswasser ist auch das Wasser der King Coconut besonders … Weiterlesen »

Logo Earth DaySo lautet das Motto des Earth Days 2009. Seit 1970, als in den USA eine Umweltbewegung startete, ruft der Earth Day jährlich am 22. April, dieses Jahr in über 170 Ländern der Erde, zu ökologisch nachhaltigem Verhalten auf. Ziel aller teilnehmenden Nationen ist es, „die Bürger und insbesondere die jungen Menschen in ein kreatives Umweltprojekt einzubinden.“ (www.earthday.de)

Das Deutsche Komitee e.V. der Earth Day-Bewegung, welches 1994 gegründet wurde, ruft auf:

„Tut was für die Erde, seid umweltfit und demonstriert euer Anliegen am Earth Day.“

Thomas E.W. Dannenmann, Präsident des Deutschen Komitees e.V., erläutert das Motto des Earth Days 2009: „Klimaschutz heißt für uns nicht Verzicht, sondern Effizienz!“
Um fair handeln zu können und die Umwelt zu schonen, müsse man dabei nicht verzichten, sondern gewinne selbst an einem neuen Lifestyle, der geprägt ist von einem bewussteren, umweltorientierten Verhalten. Diese Lebenshaltung ist verantwortungsvoll und zukunftsorientiert, behält jedoch trotzdem ihren lustvollen und modernen Charakter, da sie neue Chancen für Naturräume, Artenvielfalten und zukunftsfähige Städte ermöglicht.

In einem Sondernewsletter zum Earth Day 2009 informiert das Komitee und ruft zu Aktionen wie

  • „Eine Million Bäume retten“
  • Earth Day Grußkarten online verschicken
  • „Klimaschutz aus dem Kleiderschrank“ – Verkauf von umweltfreundlich hergestellter Babymode zum Earth Day
  • Bio T-Shirts selbst gestalten und online bestellen

Mehr zu den interessanten und nachhaltigen Aktionen im Rahmen des Earth Days 2009 finden Sie unter www.earthday.de

Grosse regionale und sortenspezifische Unterschiede bestimmen Geschmack und Aussehen der Kokosnüsse und des Kokosnusswassers.

So wie ein Holsteiner Cox Apfel vom Alten Land ganz anders aussieht und schmeckt als ein Braeburn Apfel aus Neuseeland, so gibt es bei Kokosnüssen natürlich auch große Unterschiede und man könnte fast sagen dass die Gestalt- und die Geschmacksunterschiede eine Wissenschaft für sich sind.

Zunächst einmal gibt es etwa so viele verschiede Arten Nüsse wie es bei uns Birnen- und Apfelsorten gibt. Im allgemeinen werden hoch- und zwergwüchsige und hybride Varietäten voneinander unterschieden.  Jede Kokosnusssorte sieht anders aus und sowohl das Fleisch als auch das Kokoswasser schmeckt unterschiedlich.

Egal welche Sorte Kokosnuss,  Reifegrad der Kokosnüsse den Geschmack und die Menge des Kokosnusswassers einer Nuss beeinflusst. Kokosnusswasser von Nüssen, die nach ca. 6 bis 8 Monaten von der Palme geerntet werden schmecken in der Regel am delikatesten. In diesem Reifegrad besitzen Kokosnüsse auch die größte Menge an Kokosnusswasser und oft nur eine ganz dünne Schicht Kokosnussfleisch. Diese bei der jungen Nuss noch ganz weiche gelatineartige Schicht Kokosfleisch entwickelt sich dann mit zunehmendem Reifegrad zu dem Kokosnussfleisch, welches wir aus dem Supermarkt kennen.
Es gibt auch Kokosnusssorten die das Ergebnis von natürlichen Mutationen sind und die fast gar kein Kokosnusswasser ausbilden. Dazu gehört vor allem die Philippinische Makapuno-Kokonuss oder die Indonesische Kopyor-Kokosnuss.  Bei der Makapuno  und der Kopyor ist fast die ganze Nuss ist mit Kokosnussfleich ausgefüllt (siehe Foto).

Makapuno Kokosnuss aus den Philippinen:

Makapuno Kokosnuss

…und natürlich gibt es auch das andere Extrem, also spezielle Kokosnusssorten die gar nicht erst Kokosnussfleich ausbilden und die deswegen in ihren Ursprungsländern auch nur als Trinkkokosnüsse geschätzt sind. Dazu gehören besonders die King Coconut, oder Königskokosnuss aus Sri Lanka und die Thailändische Trinkkokosnuss. Das Kokoswasser der King Coconut schmeckt besonders süß und nur ganz dezent nach Kokosnuss. Die Thailändische Trinkkokosnuss schmeckt ebenfalls auffallend süß aber etwas nussartiger als die King Coconut. Thailändische Trinkkokosnüsse werden oft gleich nach der Ernte von ihrer grünen Schale befreit und geschält damit sie beim Transport weniger Platz wegnehmen (siehe Foto):

Spezielle Trinkkokosnuss ‘Thai Coconut’ aus Thailand

Thailändische Trinkkokosnuss

Spezielle Trinkkokosnuss ‘King Coconut’ aus Sri Lanka

King Coconut

Bio - lokal - regional - global - alles egal?

Das Thema Regionaler Konsum scheint in diesen Tagen für viele ökologisch orientierte Verbraucher eine große Rolle zu spielen.  Viele stellen sich immer öfter die Frage ob man eigentlich mit gutem Gewissen Kokosnussprodukte und andere Produkte aus weit entfernt liegenden Ländern genießen darf, wenn es doch auch in der Nachbarschaft gesundes regionale Obst und Gemüse gibt, welches nicht von weit her transportiert werden muss.
Trotz der naheliegenden wiederholt vorgetragenen Gründe die für regionale Produkte sprechen möchte ich an dieser Stelle einmal Argumente sammeln, die dafür sprechen mit gutem Gewissen auch Bio-Kokosnussprodukte zu kaufen.

1. Energieeffizientes Wachstum und Verarbeitung von Kokosnüssen:

Für das Wachstum und die Verarbeitung von Kokosnüssen in den regenreichen, sonnenreichen, und fruchtbaren Tropen wird kaum Energie verwendet. Die Kokosnussbauern wohnen auf der Plantage oder in der Nähe so dass sie ihren Arbeitsplatz zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen können. Die Bio-Kokosnüsse wachsen ohne Bewässerung und ohne künstliche Düngung. Im Gegensatz zur Produktion von vielen regionalen Obstsorten ist bei Kokosnüssen kein künstliches Licht und keine Heizung erforderlich. Gemäß einer Studie aus dem Jahr 2007 von der Englischen Cranfield University können Rosen aus Kenia wegen der idealen Anbaubedingungen eine bessere Klimabilanz haben als Rosen aus den Niederlanden, auch wenn man den Transport mit berücksichtigt. Wir untersuchen gerade noch genau wie viel CO2 der Transport von Kokosnüssen auf dem Weg von Asien nach Deutschland verbraucht. Es sind ca. 160 Gramm Kohlendioxid die pro Kilogramm Kokosprodukt ausgestoßen werden. Ein mit der ‘Umweltprämie’ geförderter Neuwagen stößt auf einen Kilometer etwa gleich viel Kohlendioxid aus. Ich wage die Hypothese, dass ein Ökokonsument, der mit dem Auto zum Biobauernhof fährt um regionale Produkte zu kaufen mehr CO2 verbraucht als jemand der Kokosnussprodukte im Internet einkauft oder mit dem Fahrrad sie im Laden erwirbt. Aber es ist zunächst eine Hypothese die noch bewiesen werden sollte. Insgesamt sollte die Behauptung dass regionales Obst und Gemüse immer besser ist als globale Produkte im Interesse einer besseren globalen CO2 Bilanz noch intensiver untersucht werden.

2. Biokokosnüsse sind besser als konventionale Kokosnüsse

Die Bio-Kokosnüsse werden nicht mit Pestiziden behandelt. Während auf konventionellen Kokosnussplantagen oft zwischen den Palmen nichts mehr wächst gedeiht zwischen den Palmen auf Bio-Plantagen eine vielfältige Mischkultur die wiederum positiv zum Klima und beiträgt. Bio laut der EG-Öko-Verordnung heißt nicht nur dass die Herstellung ökologisch erfolgen muss, sondern auch dass bestimmte ethische Anforderungen erfüllt sind. Die Qualitätssicherung von Bio-Produkten die aus entfernten Ländern kommen ist übrigens dadurch gewährleistet, dass ein Erzeuger, der seine Kokosnussprodukte mit dem Bio-Siegel der EG-Öko-Verordnung versehen will, mit einer akkreditierten Europäischen Kontrollstelle zusammenarbeiten muss, die den gesamten Herstellungsprozess einschließlich der Vertriebswege entsprechend streng überprüft. Zusätzlich sind auf Langfristigkeit angelegte, vertrauensvolle Beziehungen zu ausländischen Produzenten wichtig.

3. Sekundärer Effekt -Handel mit Kokosnüssen ist Entwicklungshilfe

Auch wenn es nicht unbedingt die Klimabilanz betrifft, so sollte doch noch mal betont werden, dass Handel die wahrscheinlich beste Entwicklungshilfe ist. Eine Kokosnusspflanze verspricht Wachstum in unterentwickelten Regionen und viele Bauernfamilien weltweit leben von ihren Früchten.

4. Die Alternative zu globalen Produkten- ab heute nur noch Grünkohl und Pinkel?

. ..und schliesslich gehört es zu den Errungenschaften unserer Essenskultur dass wir Produkte in unseren Speiseplan integrieren, die es in Schleswig - Hollstein oder in Bayern nicht gibt. Wenn es keinen globalen Konsum geben würde, dann wäre keine Banane und keine Kiwi erlaubt und wenn man konsequent wäre dann müsste man selbst auf den Curry im Reis und den Zimt auf dem Kuchen verzichten. Oder anders ausgedrückt: ab heute gibt es nur noch Grünkohl und Pinkel, oder Weisswurst und Kartoffelsalat oder was man sonst noch vor 100 Jahren gegessen hat, als es noch keinen Welthandel gab. Kokosnüsse wachsen nun mal nicht in Europa, also dürfen wir sie ohne schlechtes Gewissen genießen, besonders wenn wir sie mit vielen regionalen Gerichten mischen. Wie wäre es mit einem Spargelcurry in Kokossauce.

Laurinsäure ist eine gesättigte Fettsäure.  Der Name stammt anscheinend vom Lorbeer (Laurus nobilis), dessen Früchte  Laurinsäure enthalten. Reiche natürliche Quellen von Laurinsäure sind Muttermilch (5.8% des des Gesamtfettanteils), Kuhmilch (2.2%), Ziegenmilch (4.5%), Palmkernöl (8%) und natürlich Kokosnussöl (15 %).

Laurinsäure ist eine mittelkettige Fettsäure (auch MCT genannt für Medium Chain Triglyceride) die aus 8 bis 10 Kohlenstoffatomen besteht.

Was ist wirklich dran am Hype um den Gesundheitseffekt der Laurinsäure?

Zunächst einmal glauben wir von KULAU, dass es noch eine Menge Forschungspotential für Laurinsäure und den Effekt auf die Gesundheit gibt. Es wurde in den letzten Jahre weit mehr über die verschiedenen ungesättigte Fettsäuren, die zum Beispiel im Olivenöl vorhanden sind, geforscht als über die mittelkettigen Laurinsäuren des Kokosnussöl. Es gibt aber auch heute schon eine Reihe von seriösen Studie, zum Beispiel was die mikrobiellen Eigenschaften der Laurinsäure angeht:

Referenzen zu den antimikrobiellen Eigenschaften:

Fatty Acids and Derivatives as Antimicrobial Agents Antimicrobial Agents and Chemotherapy 2(l):23-28 (1972) Kabara. J.J.. Conley. A J.- Swieczkowski. D M. Ismail, I.A . Lie Ken Jie and Gunstone, F D Antimicrobial Action of Isomeric Fatty Acids on Group A Streptococcus Journal of Medicinal Chemistry 16:1060-1063 (1973).

Antimicrobial Lipids: Natural and Synthetic Fatty Acids and Monoglycerides. Kabara. J.J., Vrable, R. and Lie Ken Jie, M.S.F Lipids 12:753759 (1977).

Toxicological, Bactericidal and Fungicidal Properties of Fatty Acids and Some Derivatives Kabara, J.J. JAOCS 56:760-767

Weitere Studien bestätigen das Laurinsäure die Cholesterinwerte positiv beeinflusst. Wieder andere Studien weisen nach, dass die Laurinsäuren nicht so schnell in Körperfett umgewandelt werden wir andere ungesättigte Fettsäuren.   Zu diesen und anderen wissenschaftlichen Behauptungen in den nächsten Tagen an dieser Stelle mehr.

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