Home
Feeds
Artikel
Kommentare

Heute gab es zum Nachmittagskaffee bei KULAU vegane Kokos-Kakao-Cupcakes. Mmmhh … so lecker!

Die Cupcakes sind mit Kokosblütenzucker und Kokosöl zubereitet. Durch die Verwendung des Kokosöls werden sie super saftig und bekommen eine feine Kokosnote.

Vegane KULAU Kokos-Kakao-Cupcakes

Vegane Kokos-Kakao-Cupcakes

Zutaten für 12 Stück:

  • 160 g Vollkornmehl
  • 240 ml Soja-Milch oder eine andere pflanzliche Milch
  • 100 g KULAU Kokosblütenzucker
  • 100 ml KULAU Kokosöl
  • 1 ½  TL Backpulver
  • ½  TL Natron
  • 1 EL Stärke
  • 25 g Kakaopulver
  • 25 g Carobpulver
  • etwas Vanillepulver

Für das Frosting:

  • 20 ml KULAU Kokosöl
  • 20 g Puderzucker
  • 1 EL Stärke

Zubereitung

Zuerst alle trockenen Zutaten miteinander vermengen, dann in einer separaten Schüssel alle feuchten Zutaten verrühren. Darauf achten, dass das Kokosöl bei Zimmertemperatur gelagert wird, damit es sich leicht vermengen lässt.

Jetzt langsam die Flüssigkeit in die Schüssel mit den anderen Zutaten laufen lassen und rühren. Das Vermengen geht ganz leicht mit einem Schneebesen, man braucht also nicht den Mixer anschmeißen. Die Masse in eine Cupcake-/Muffin-Backform geben. Bei 180 °C für ca. 15 – 18 Minuten backen.

Für das Frosting:

Alle Zutaten vermengen bis sie eine schöne glatte Masse ergeben. Mit einem Teelöffel auf die erkalteten Cupcakes geben. Fertig!

Tipp: So lange das Frosting noch nicht fest ist, kann man es noch mit Kokosraspeln bestreuen.

 

Vielen Dank für diesen nützlichen Tip von Christl B.  für die Pflege von unbehandelten oder geölten Holzmöbeln.

“2 Esslöffel Kokosöl mit 1 Teelicht aus reinem Bienenwachs vorsichtig schmelzen und gut vermengen. Zur Aufbewahrung in eine kleine Deckeldose umfüllen. Sollte die Mischung zu fest werden, einfach nochmals schmelzen und Kokosöl zufügen.

Diese Mischung ist für jegliches unbehandeltes oder geöltes Holz eine wahre Wohltat. Sparsam auf Küchenbretter, Nudelbretter, Regale, Schränke, Bilderrahmen, Kochlöffel, Besteckgriffe aufgetragen – alles bekommt einen wunderbaren matten Glanz, ist wasserabweisend, fleckabweisend und sieht aus wie neu. Alte, ziemlich ramponierte Teakholz-Brettchen sehen aus wie eben gekauft, ich habe sie vor der Behandlung allerdings etwas abgeschliffen, um die Messerscharten “auszubügeln”.
Und das Schöne: man kann die Wachsmischung mit den Händen auftragen und einreiben, zugleich also Handpflege. Wer das nicht mag, nimmt einen fusselfreien Lappen. Keinerlei Chemie stört in der Küche. Die behandelten Teile sollten etwas “trocknen”.

Da die Wachsmischung sehr sparsam aufgetragen wird, hält die angegebene Menge unendlich lange.”

Wir werden das Rezept gleich mal an unserem Holztisch ausprobieren.

KULAU-Bio-Kokosöl

FAQ Trinkkokosnuss

Was ist eine Trinkkokosnuss?

Eine Trinkkokosnuss ist eine junge Kokosnuss mit Schale, die früher vom Baum geerntet wird als die haarige Kokosnuss, die wir aus dem Supermarkt kennen. Die haarige braune Kokosnuss ist lediglich der Kern der reifen Kokosnuss. Auch die haarige Nuss hat eine Schale, die aber nicht grün, sondern orange, rot oder braun ist. Ein Großteil dieser Schale der Supermarktnuss wird vor dem Transport nach Europa entfernt, weil die getrockneten Fasern ein wertvoller Rohstoff sind. Die wenigen Fasern, die übrig bleiben, sorgen für die haarige Struktur.

Warum hat die Trinkkokosnuss keine Haare?

Weil die Schale noch dran ist und weil diese noch ganz jung ist. Wenn man die Schale trocknen lässt, dann entwickeln sich auch bei der jungen Kokosnuss haarige Kokosfasern.

Was passiert mit der Schale der Kokosnuss?

So gut wie alle Bestandteile der Kokosnuss werden wiederverwendet. Die äußere Schicht der Kokosnuss dient z. B. der Herstellung von Dämmmaterial oder auch als Füllmaterial für Autositze. Vielleicht haben Sie oder Ihr Nachbar ja auch eine Fußmatte aus Kokosfaser.

Wieviel verschiedene Kokosnüsse gibt es?

Es gibt ungefähr 500 verschiedene Kokosnüsse. Es gibt gelbe, grüne, orangene, rote, längliche, runde, eckige, große, kleine. Einige wachsen an riesengroßen Palmen, andere wiederum an kleinen Pälmchen. Einige Nüsse haben z. B. besonders viel Kokoswasser und bilden nur ganz wenig weißes Kokosfleisch aus. Andere wiederum haben besonders viel Kokosfleisch und nur wenig oder gar kein Kokoswasser.

Wieviel Kokoswasser ist in einer Nuss?

Der Wassergehalt der Kokosnuss hängt unter anderem von der Sorte und dem Reifegrad ab, aber auch davon ob gerade Regenzeit in der Ernteregion ist. In einer brasilianischen grünen Kokosnuss oder in einer sri lankesischen King Coconut ist ca. 600 bis 800 ml Kokoswasser. In einer thailändischen Nuss ist in der Regel etwas weniger Kokoswasser. Dafür ist das thailändische Kokoswasser besonders süß.

Wieviele Kalorien hat eine Trinkkokosnuss?

100 ml Kokoswasser einer Trinkkokosnuss hat in der Regel weniger als 20 Kalorien, das heißt eine Trinkkokosnuss hat insgesamt ca. 100 Kalorien. Das sind weniger Kalorien als in einer Banane. In einem aktuellen Trinkkokosnuss Labortest 2014  haben wir sogar nur 16 kcal pro 100 ml gemessen, aber da die Trinkkokosnuss ein Naturprodukt ist, kann der Kalorienwert je nach Süße der Trinkokosnuss schwanken.

Ist da Cholesterin drin?

Nein, Kokoswasser hat kein Cholesterin.

Wie lange ist eine frische Kokosnuss haltbar?

Nach der Ernte ist die Kokosnuss etwa fünf Wochen haltbar.

Wie alt ist die Trinkkokosnuss wenn Sie geerntet wird?

Die meisten Trinkkokosnüsse werden nach etwa 6 – 7 Monaten geerntet. Zu diesem Zeitpunkt haben Sie am meisten Kokoswasser und den optimalen Nährwert. Reif ist die Kokosnuss nach etwa 10 – 12 Monaten.

Ist in der Trinkkokosnuss auch Kokosnussfleisch?

Ja, aber nur eine ganz dünne geleeartige Schicht von ca. 1 Millimeter. Diese schmeckt weniger kokosnussartig als das weiße Fleisch der uns bekannten  haarigen Nuß, aber es gilt als besonders gesund.

Foto Trinkkokosnuss

 

Tetra Pak versus Glas

Immer wieder werden wir gefragt, wie umweltfreundlich die Tetra-Verpackung des KULAU Kokoswassers ist und warum wir unser Kokoswasser nicht alternativ in der vermeintlich umweltfreundlicheren Glasflasche abfüllen. Unter Experten wird immer wieder gestritten, welche Umweltbilanz der einzelnen Verpackungsoptionen besser ist. Informationen über eine Studie des Umweltbundesamtes  findet man z. B. auf den Seiten vom Naturschutzbund NABU. In dieser Studie kann Tetra mit der Mehrwegverpackung aus Glas ökologisch durchaus mithalten, z. B. weil die Verpackung leicht ist und nicht wie wiederverwendetes Glas aufwendig gereinigt werden muss.

Argumente für Kokoswasser im Tetra Pak

Bei der Abfüllung von Kokoswasser gibt es ein paar wichtige Gründe, die für Tetra Pak sprechen. Hier die drei wichtigsten Argumente:

  • Das empfindliche Kokoswasser muss bei Tetra nur ein paar Sekunden bei 104 °C erhitzt werden. Kokoswasser, das in der Glasflasche abgefüllt wird, müsste traditionell bei hohen Temperaturen ca. 15 Minuten pasteurisiert werden. Auch auf Ascorbinsäure könnte man dann nur schwer verzichten. Es gibt im Moment noch keine geeigneten Anbieter, die eine aseptische Flaschenabfüllung anbieten.
  • Wir verschicken unser Kokoswasser nicht nur regional, sondern auch durch ganz Deutschland und sogar europaweit. Gerade bei längeren Strecken punktet die CO2-Bilanz der Tetra-Verpackung durch das deutlich geringere Gewicht.
  • Tetra ist ein schwedisches Unternehmen mit traditionell hohen Umweltstandards und einer hohen sozialen Verantwortung. Auf Probleme wird in der Regel schnell reagiert. So ist das Unternehmen z. B. nach dem Skandal um die eingesetzte bedenkliche Druckfarbenchemikalie ITX 2006 schnell auf andere Farben umgestiegen. Es wird bei Tetra auch ständig an der Weiterentwicklung von innovativen umweltfreundlichen Farben und Kunststoffen geforscht. Sicherlich ist die Verpackung heute noch nicht perfekt, aber hoffentlich irgendwann einmal.

Komponenten einer Tetra Pak-Verpackung

Tetra Pak

Tetra Pak Verpackungskomponenten – Quelle Bild: Wikipedia

Auf der obigen Illustration sieht man, aus welchen Komponenten eine Tetra-Verpackung aufgebaut ist. Mit dem Kokoswasser kommt nur Polyethylen (PE) in Verbindung. Für die Herstellung von PE sind keine Weichmacher nötig. Außerdem gibt es eine dünne Schicht Aluminum,  mit der das Kokoswasser aber nicht in Verbindung kommt. Sie dient als Barriereschicht. Der Hauptbestandteil (ca. 75 %) einer Tetra-Verpackung ist Papier bzw. Zellstofffaser. Der Schraubverschluss besteht aus Polyethylenterephtalat (PET), laut Hersteller ebenfalls ohne Weichmacher.

Recyclen einer Tetra Pak-Verpackung

Es gibt verschiedene Verfahren, um Getränkekartonagen in ihre Bestandteile zu zerlegen. In Deutschland kommt vor allem das Waschverfahren zum Einsatz, bei der vor allem das  Papier getrennt werden kann. Die PET-Deckel können auch recycelt werden. Ein Kritikpunkt ist allerdings immer wieder die niedrige Recyclingquote von Verbundverpackungen wie Tetra Paks. Laut Berechnungen der Umwelthilfe aus dem Jahr 2010 werden nur 35 % aller Verbundverpackungen recycled. Sicherlich gibt es hier noch Optimierungspotential und in anderen Ländern wird durch innovative Technologie anscheinend eine höhere Quote erreicht, vor allem bei der Wiederverwertung von Nicht-Papier-Anteilen der Getränkekartons. In Brasilien wird aktuell die sogenannte Plasmatrennung weiter entwickelt und in Spanien die Niedrigtemperatur-Pyrolyse. Beide Verfahren sind noch in der Erprobungsphase, aber die Hoffnung für eine sauberere Zukunft geben wir nicht auf.

Warum ist Kokosblütenzucker mal heller und mal dunkler in der Farbe und sieht nicht immer gleich aus?

Kokoszucker ist ein unraffiniertes Naturprodukt und die Farbgebung hängt vor allem von der Region und der dortigen Bodenbeschaffung und dem Ökoklima ab.

Der Kokoszucker, den man in Deutschland und Europa kaufen kann, kommt meistens aus Indonesien oder von den Philippinen. In diesen beiden Ländern hat die Palmzucker-Herstellung eine besonders lange Tradition.
Tendenziell ist der philippinische Kokoszucker heller als der indonesische Kokosblütenzucker.

Woran liegt das?

Der indonesische Kokoszucker kommt von der Insel Java, auf der ein tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und besonders fruchtbarem und feuchtem Boden vorherrscht. Der Saft der Kokosblüten hat hier einen tendenziell niedrigeren Brix-Wert und wird deswegen relativ lange gekocht. Hieraus resultiert die dunklere Farbe des indonesischen Kokoszuckers.

Auf den Philippinen ist der Boden tendenziell etwas trockener und kreidehaltiger. Dadurch ist der Brix-Wert höher und es wird kürzer eingekocht. Auch in Indonesien gibt es helleren Zucker. Dieser kommt von der Insel Sulawesi, wo das Ökoklima trockener und der Boden kreidehaltiger ist. Auf Sulawesi gibt es aber traditionell viel weniger Kokosblütenzucker als auf der Insel Java. Deswegen ist der meiste Kokoszucker aus Indonesien etwas dunkler.

Der Kokoszucker von KULAU kommt in der Regel aus Indonesien von der Insel Java.

Blüte der Kokosnuss

KULAU Bio-Kokosmilchjoghurt vegan

Der KULAU Kokosmilchjoghurt besteht aus Bio-Kokosmilch, Bio-Mandelmilch, Joghurtkulturen und Agar-Agar.

Rezept für einen Kokosmilchjoghurt zum Selbermachen

Zutaten

  • Joghurt-Starterkulturen (kann man online bestellen: z. B. LaBiDa)
  • 500 ml Bio-Kokosmilch
  • 500 ml Bio-Mandelmilch oder alternativ andere Pflanzenmilch (Reismilch, Hafermilch oder Sojamilch)
  • Agar-Agar-Pulver
  • Joghurtzubereiter (z. B. von Spinnrad)

Zubereitung

Agar-Agar kalt in 100 ml der Mandelmilch einrühren, aufkochen lassen und mindestens 2 Minuten gut rühren. Danach mit der restlichen Mandelmilch und der Kokosmilch mischen und 1 – 2 Minuten weiter verrühren.

Wenn die Mischung abgekühlt ist auf unter 38 °C, eine Messerspitze Joghurtkulturen dazu geben und wieder gut verrühren. Joghurtkulturen mögen es gerne lauwarm und sterben bei Temperaturen über 38 °C.

Alles in einen Joghurtzubereiter geben (z. B. von Spinnrad), anstellen, und diesen 10 – 15 Stunden ruhig stehen lassen. Je kürzer die Fermentierzeit, desto milder, aber flüssiger ist der Joghurt.

Der Kokosmilchjoghurt ist laktosefrei und vegan, köstlich und gesund z. B. mit Früchten. Hier mit frischen Beeren und Minze. Die nächste Beerensaison kommt bestimmt:

Kokosmilchjoghurt

 

 

 

Wie sieht eigentlich eine Kokosblüte aus der Nähe aus?

Heute haben wir eine schöne Auswahl von Bildern von unserem philippinischen Lieblingsfotografen Charlone erhalten, die wir dem Kokosnussblog nicht vorenthalten möchten.

Die Kokosblüte ist ca. 80 cm bis 1 Meter lang und besteht aus Palmenblättern sowie aus männlichen und aus weiblichen Blütenteilen.

Aus den weiblichen kichererbsenförmigen Blütenteilen entwickelt sich später die Kokosnuss. Die männlichen Blütenteile sind reisförmig.

Aus dem Blütenansatz wird der Sirup gewonnen, aus dem später Kokoszucker hergestellt wird.

Kokospalme mit Kokosblüte

Kokospalme mit Kokosblüte und Palmblatt

Kokospalme mit Kokosblüte

Kokospalme mit Kokosblüte

Kokosblüten mit Palmblatt der Kokosnuss

Kokosblüten mit Palmblatt der Kokosnuss
Kokosblüte männliche und weibliche Blütenteile

Kokosblüte mit männlichen und weiblichen Blütenteilen. Die vier größeren kichererbsenförmigen Kugeln sind die weiblichen Blütenteile.

Kokosblüte männliche Blütenteile

Kokosblüte mit männlichen Blütenteilen

Kokosblüte mit Palmenblatt

Kokosblüte mit grünem Palmenblatt

Kokosblüte Nahaufnahme mit weiblichen und männlichen Blütenteilen

Kokosblüte Nahaufnahme mit weiblichen und männlichen Blütenteilen

Kokosblüte ohne Palmenblatt

Eine Kokosblüte ohne schützendes Palmenblatt fällt wie ein Fächer auseinander

Kokosblüte

Kokosblüte ohne Palmenblatt liegend

Kokosblüten männlich und weiblich

Kokosblüten männlich und weiblich

Es gibt verschiedene Herstellungsmethoden mit denen man kaltgepresstes Kokosöl herstellen kann.
Die Kaltpressung unter 38 °C ist nur ein einzelner Schritt von mehreren in der Herstellung und bedeutet z. B. nicht, dass Kokosöl Rohkostqualität hat.
Im folgenden möchten wir den vereinfachten Prozess der drei wichtigsten Kaltpressverfahren für Kokosöl vorstellen. Mit allen Methoden kann man hochwertiges Kokosöl herstellen.
Trotzdem gibt es natürlich Qualitäts- und Geschmacksunterschiede.
 
1. Kokosöl mit der Expeller-Methode:
  1. Nüsse werden geerntet
  2. Nüsse werden gewaschen, geöffnet und das Nussfleisch von der Schale getrennt
  3. Nussfleisch wird zu Raspeln gemahlen
  4. Nussfleisch wird getrocknet bei ca 60 °C in Profitrocknern
    (Alternativ-Trocknung in der Sonne – aber das geschieht meist unter fragwürdigen hygienischen Bedingungen)
  5. Getrocknete Copra wird unter 38 °C mit dem Expeller zu Kokosöl kaltgepresst
  6. Kokosöl wird in 200 Liter Fässer gefüllt
  7. Kokosöl wird nach Europa transportiert
  8. Kokosöl wird in Gläser abgefüllt
    Nur wenige Hersteller arbeiten hier mit Temperaturen unter 38°C

Durch die heiße Trocknung und die unmittelbare Verarbeitung nach der Ernte schmeckt Expeller-Kokosnussöl oft intensiv nach Kokosnuss.

2. Kokosöl mit der Zentrifugen-Methode (z. B. KULAU Bio-Kokosöl): 
  1. Die Nüsse werden geerntet
  2. Die Kokosnüsse  werden gewaschen, geöffnet und das Nussfleisch von der Schale getrennt
  3. Das Nussfleisch wird zerkleinert
  4. Frisches Nussfleisch wird unter 38 °C zu Öl zentrifugiert
  5. Durch die  Zentrifugierung wird das Kokosfleisch in folgende Bestandteile geteilt: Kokosöl, Kokosmilch, und Kokosmehl. Alle Produkte werden weiter verwendet.
  6. Das Kokosöl wird in 200 Liter Fässer gefüllt
  7. Das Kokosöl wird nach Europa transportiert
  8. Kokosöl wird in Gläser abgefüllt bei Temperaturen unter 38 °C

Kokosöl, das mit der Zentrifuge hergestellt wird, hat oft ein dezenteres Kokosnussaroma und eine besonders zarte Konsistenz. Das zentrifugierte Kokosöl hat Rohkostqualität.

3. Kokosöl aus gelagerter Copra mit der Expeller-Methode 
  1. Nüsse werden geerntet
  2. Nüsse werden gewaschen und geöffne und das Nussfleisch von der Schale getrennt
  3. Nussfleisch wird zu Raspeln gemahlen
  4. Nussfleisch wird bei ca 60 °C in Profitrocknern getrocknet
    Alternativ-Trocknung in der Sonne – aber das geschieht meist unter fragwürdigen hygienischen Bedingungen. Eine Trocknung unter 60° C ist bei den in den Tropen vorherschenden Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit ohne Profitrockner schwierig.
  5. Raspeln werden im Container nach Europa transportiert
  6. Getrocknete Copra wird unter 38 °C mit dem Expeller zu Kokosöl kaltgepresst
  7. Kokosöl wird in Gläser abgefüllt
    Nur wenige Hersteller arbeiten hier mit Temperaturen unter 38 °C

Günstige kaltgepresste Kokosöle werden oft mit dieser letzten vorgestellten Methode hergestellt.

Kokosöl kaltgepresst

Immer wieder werden wir gefragt, wie viele Kokosnüsse man braucht, um Kokoswasser, Kokosmus oder Kokosnussöl herzustellen.

Hier die Antworten:

  • für einen Liter Kokoswasser braucht man  ca. 3 Trinkkokosnüsse
  • für ein Kilo Kokosmus braucht man ca. 9 Kokosnüsse
  • …und für ein Kilo Kokosöl braucht man ca. 10 Kokosnüsse
Es handelt sich nur um Richtwerte. Da es bei Kokosnüssen in der Größe und auch beim Inhalt große Schwankungen gibt, können diese Zahlen auch variieren.

So manche Trinkkokosnuss enthält z. B. fast einen Liter Kokoswasser.

Foto Trinkkokosnuss

Für den Kokosblütenzucker braucht man übrigens keine Kokosnüsse. Kokoszucker ist ein Palmzucker und wird aus den Blüten der Kokosnusspalme gewonnen.

Herstellung KULAU Bio-Kokosöl 2014

Das KULAU Kokosöl erscheint 2014 in neuem frischen weißen Design. Wir möchten hier transparent und ehrlich darüber aufklären, wie es hergestellt wird.

Kaltpressung durch Expeller- und Zentrifugenmethode

KULAU Bio-Kokosöl 450 ml

Kokosöl erfreut sich wachsender Beliebtheit, da es kulinarische Höhepunkte ermöglicht und auch weil es als Naturkosmetik vielseitig einsetzbar ist. Die mittelkettigen Fettsäuren (MCT-Fette) und insbesondere der hohe Laurinsäuregehalt haben verschiedene positive Eigenschaften und sollen z. B. das Immunsystem stärken. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Kokosöl herzustellen und wir möchten transparent und ehrlich darüber aufklären, wie die Produkte entstehen. Billige Kokosfette, die man im Supermarkt kaufen kann, werden in der Regel raffiniert und desodorisiert. Kaltgepresste Kokosöle sind schon viel hochwertiger, wenn auch diese Öle in der Regel nicht aus den frischen Kokosnüssen gewonnen werden. Sie werden meistens aus der getrockneten und gelagerten Kopra gepresst. Das qualitativ beste Kokosöl wie es das KULAU Bio-Kokosöl ist, erhält man durch Kaltpressung der frisch geernteten Kokosnüsse.

Kokosöl-Kaltpressung aus dem frisch geernteten Fruchtfleisch nach Expeller- und Zentrifugenmethode

Das KULAU Kokosöl wird aktuell nach der Zentrifugenmethode und nach der traditionellen Expeller-Methode hergestellt. Beides sind Kaltpressverfahren bei denen die wertvollen Inhaltstoffe optimal erhalten bleiben:

  1. Die Zentrifugenmethode ist die aktuell schonendste und modernste Methode Kokosnussöl herzustellen. Zunächst wird die Kokosmilch aus dem erntefrischen gemahlenem Kokosnussfruchtfleich gepresst. Da die Milch noch sehr viel feste Partikel und Feuchtigkeit enthält, wird sie anschließend durch eine Zentrifuge geleitet, die bei sehr hoher Geschwindigkeit das Öl von Wasser und festen Stoffen trennt. Es entsteht Reibungswärme von unter 40 °C. Das Ergebnis ist eine besonders zarte Kokosölkonsistenz und ein besonders frischer Kokosgeschmack.
  2. Das Expeller-Kokosölpressverfahren ist eine rein mechanische Methode und das Verfahren mit dem hochwertiges Kokosöl schon seit über 100 Jahren hergestellt wird. Die Kokosnuss wird unmittelbar nach der Ernte bei ca. 60 °C getrocknet und dann gemahlen. Durch Druck und ohne Hitze wird das Öl anschließend kalt aus dem gemahlenen Fruchtfleisch gepresst.

Nach der Pressung wird das Kokosöl in großen lebensmittelgeprüften Fässern nach Deutschland transportiert und dort schnellstmöglich und unter 40 °C in Gläser gefüllt. 

Ist das KULAU Bio-Kokosöl rohkostgeeignet?

Ja,  auf jeden Fall und zwar

  1. weil Kokosnussöl so gut wie keine Enzyme enthält, die durch Hitzeeinwirkung zerstört werden könnten. Das ist auch der Grund warum sich Kokosöl auch ohne hohe Temperaturbehandlung über Jahre hält. Wegen der fehlenden Enzyme ist auch das Expelleröl rohkostgeeignet.
  2. weil das Zentrifugenöl im gesamten Herstellungsprozess keinen Temperaturen von über 40 °C ausgesetzt ist außer natürlich der Tropensonne. Auf Wunsch liefern wir Ihnen ausschließlich Zentrifugenöl.

Rezepte und Anregungen was man aus Kokosöl alles zaubern kann,  findet man auf der Seite mit den KULAU Rezepten.

« Neuere Artikel - Ältere Artikel »