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Wer sich gesund ernähren möchte, oder eigentlich auf Plätzchen verzichten muss, weil Gluten darin enthalten ist, kann Kekse alternativ mit Kokosmehl backen. Kokosmehl ist garantiert glutenfrei und gesund, es müssen nur einige kleine Tricks beachtet werden.

Plätzchen für Weihnachten

Gluten ist ein Protein, dass in den meisten Getreidesorten enthalten ist. Beim Backen ist es hilfreich, weil es die verschiedenen Zutaten bindet. Vor allem in Weizenmehl ist der Glutenanteil sehr hoch, aber auch in Roggen oder Dinkel ist es enthalten. Manche Menschen bekommen nach dem Verzehr von glutenhaltiger Nahrung ein unangenehmes Völlegefühl, für andere ist es sogar vollständig tabu, weil sie an einer Unverträglichkeit leiden.

Wer trotz seiner Unverträglichkeit nicht auf die Weihnachtsbäckerei verzichten möchte oder es einfach so mal ausprobieren mag, sollte mit Kokosmehl backen. Kokosmehl ist nicht nur glutenfrei, sondern enthält auch weniger Kohlenhydrate und Cholesterin als andere Mehlsorten Es eignet sich daher nicht nur für Menschen, die unter Gluten-Unverträglichkeit leiden, sondern für alle, die sich bewusst gesund ernähren wollen. Kokosmehl entsteht durch das Mahlen von getrocknetem und entöltem Kokosfleisch. Ab Februar ist es bei KULAU erhältlich.

Ein Teig ohne glutenhaltiges Mehl saugt mehr Flüssigkeit auf, daher etwas mehr Milch, Wasser oder Öl hinzugeben. Die möglicherweise fehlende Bindung kann zum Beispiel mit einem Ei ersetzt werden. Auch gemahlene Nüsse und Mandeln oder püriertes Obst können den Teig besser zusammenhalten. Kneten lässt sich ein glutenfreier Teig besser mit einem Küchengerät als mit der Hand.

Der Weizenmehlanteil aus Rezepten kann wegen der Besonderheiten von Kokosmehl nicht einfach eins zu eins ersetzt werden, aber zumindest zu etwa einem Drittel. Ansonsten einfach Rezepte speziell für das Backen mit Kokosmehl verwenden. Plätzchen mit Limettenglasur kann man zum Beispiel so backen:

Zutaten:
Für den Teig:
3 Eigelb, 120 g Zucker, Abrieb und Saft einer Orange, 75 g weiche Butter, 200 g Kokosmehl
Für die Glasur: Saft von einer Limette, Puderzucker

Ofen auf 180 °C vorheizen. Eigelbe mit Zucker und Orangenabrieb schaumig schlagen. Danach weiche Butter dazugeben und ein wenig weiter schlagen. Zuletzt Kokosmehl und Orangensaft hinzufügen und gut verrühren. Kekse wie gewünscht formen oder ausstechen und aufs Blech legen. Etwa 15 bis 20 Minuten backen und abkühlen lassen. Limettensaft mit ein wenig Puderzucker verrühren, die Kekse damit bestreichen und trocknen lassen.

„Coco-Goji-Mix“ 

  •   ½ Glas KULAU Bio-Kokoswasser
  •   ½ Glas Bio-Karottensaft
  •   1 EL  KULAU Kokosöl
  •   1 Schuss Bio-Apfelsaft
  •   1-2 TL Feinstoff Goji-Pulver

So einfach geht’s: Alle Zutaten gemeinsam fein verrühren oder mixen.

Wirkung 

  •   Stärkt Immunsystem und Abwehrkraft
  •   Fördert eine gesunde Verdauung
  •   Regt den Stoffwechsel an
  •   Steigert die körperliche Ausdauer

Mehr unter Feinstoff      

 

kokswasser und goji pulver

Wegen seines angenehmen Duftes und der guten Schaumbildung, eignet sich Kokosöl hervorragend für die Herstellung von Seife. Weihnachten naht, Geschenke müssen her, da ist eine selbstgemachte Kokosöl-Naturseife sicher für viele eine schöne Idee.

Walnut coconut soap

Seife wird aus Natronlauge, destilliertem Wasser und Ölen hergestellt. Mit Kokosöl geht es zum Beispiel so:

Zutaten: 294 g Natronlauge (aus der Apotheke), 450 ml destilliertes Wasser, 1 kg KULAU Bio-Kokosöl, 1 l Rapsöl, gehackte Schale von drei Zitronen

Zunächst ist erst mal Vorsicht mit der Natronlauge geboten, denn es handelt sich dabei um eine chemische Säure. Daher sollte man immer Gummihandschuhe und eine Schutzbrille tragen, am besten draußen oder in einem gelüfteten Raum arbeiten und nur Gefäße verwenden, die nicht für Nahrung verwendet werden. Der Arbeitsplatz kann mit Zeitung abgedeckt werden. Kinder unbedingt von der Natronlauge fern halten.

Als erstes die Natronkristalle nach und nach zu destilliertem Wasser geben. Durch eine chemische Reaktion wird das Gemisch sehr schnell heiß und es entstehen Dämpfe, die man nicht einatmen sollte. Daher am besten, das Gesicht ein wenig wegdrehen. Die Flüssigkeit ein paar Minuten rühren, bis sie klar ist, dann zur Seite stellen.

Dann das Kokosöl und das Rapsöl erwärmen, bis es vollständig flüssig, aber nicht zu heißt ist. Wenn sich das Natron-Wassergemisch etwas abgekühlt hat, gibt man es zu den pflanzlichen Ölen unter ständigem Rühren dazu. Mit einem alten Stabmixer, den man nicht mehr verwendet, die Flüssigkeit vorsichtig zu einer puddingähnlichen Masse rühren. Als letztes die Zitronenschalen hinzugeben.

Nun die Gefäße vorbereiten: Je nach Wunsch, alte Joghurtbecher, Milchpackungen oder ähnliches zurechtschneiden und einfetten. Dann die Masse einige Zentimeter hoch hineingießen, zum Beispiel mit Folie oder Karton abdecken und an einem für Kinder unerreichbaren Ort ruhen lassen. Den Arbeitsplatz gründlich reinigen.

Nach ein bis zwei Tagen kann die Seife aus dem Gefäß entfernt und in entsprechende Stücke geschnitten werden. Kokosöl bindet Wasser sehr gut. Die Seife wird also schnell fest und ist schön weiß. Je länger die Seife liegt, desto fester und schaumiger wird sie.

“Power-Smoothie”

Moringa und Kokoswasser für einen glücklichen Start in den Tag!

Zutaten:

So einfach geht’s: Khaki und Banane schälen, alle Zutaten zusammen in den Mixer geben und anschließend genießen.

“Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich-sein ist der Weg.”
Buddha (560 – 480 v. Chr.)

Grüner Smoothie mit Moringa-Pulver  | KULAU

„Magic Coconut“-Smoothie

So einfach geht’s: Die Mandarinen und Banane schälen sowie den Apfel entkernen. Alle Zutaten zusammengeben, fein mixen und am besten sofort genießen.

Wirkung Feinstoff Magic Berry

  •  zur Kräftigung des Immunsystems vor allem in der kalten Jahreszeit bei Erkältungen & Grippe
  •  als Reisebegleiter in ferne Länder

Mehr unter Feinstoff  

KULAU Kokoswasser und Feinstoff Magic Berry

KULAU Kokoswasser und Feinstoff Magic Berry

 

Kokosöl für zarte Haut

Viele kennen ein spannendes, trockenes Hautgefühl im Gesicht, an den Händen oder an anderen Stellen des Körpers. Eine Studie belegt, dass Kokosöl eine sehr gute Alternative zu herkömmlichen Körperlotionen ist, weil es die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu speichern, verbessert. Dadurch bilden sich weniger Falten und die Haut ist zart und weich.

Kokos Öl Bad

Gerade in den Wintermonaten haben viele mit trockener und spröder Haut zu kämpfen. Eine gute und wirksame Creme zu finden, welche die Haut wirklich sanfter macht und nicht weiter austrocknet, ist nicht leicht. Wieso also nicht Kokosöl ausprobieren? Es spendet der Haut Feuchtigkeit und wirkt außerdem entzündungshemmend.

Eine Studie, die 2013 im International Journal of Dermatology erschien, belegt, dass die Haut nach einer achtwöchigen Behandlung mit Kokosöl ihre Feuchtigkeit deutlich besser speichert. Dadurch wird sie sanft und geschmeidig. Zudem fühlen sich Pilze und Bakterien auf den mit Kokosöl behandelten Stellen nicht wohl. Diese Eigenschaft lindert Entzündungen und hemmt die Bildung von Ekzemen. Wichtig ist, dass das verwendete Öl naturbelassen und unbehandelt ist, wie es das KULAU Bio-Kokosöl RAW ist.

Kokosöl kann zum Beispiel wie folgt für die Gesichtspflege angewendet werden: Gesicht wie gewohnt waschen und abtrocknen und dann das Kokosöl sparsam auf alle Stellen im Gesicht auftragen, die sich rau und trocken anfühlen. Auch auf die Lippen und auf die Augenpartien. Anders als Lippenpflegestifte trocknet Kokosöl die Lippen nicht aus, sondern macht sie schön geschmeidig. Eine dünne Schicht Kokosöl um die Augenpartie reduziert die Faltenbildung und kann die dunklen Stellen unter den Augen erhellen.

Auch auf dem Rest des Körpers wirkt Kokosöl feuchtigkeitsspendend. Am besten nach dem Duschen sparsam auf dem ganze Körper auftragen. Warme Haut nimmt das Öl besser auf, als kalte. Einfach in kreisenden Bewegungen auftragen bis es gleichmäßig verteilt ist. Es kann bis zu 15 Minuten dauern, bis das Öl vollständig in die Haut eingezogen ist.

 „Green Cocodiction”

Kokoswasser und Superfoods für einen guten Start in den Tag!

  •   1 Glas KULAU Bio-Kokoswasser
  •   1 Stick Feinstoff Green Smoothie
  •   1 Schuss Ananassaft
  •   1 Handvoll frische Ananasstücke
  •   ½ Banane

So einfach geht’s: Alle Zutaten zusammengeben und alles fein mixen.


Wirkung Feinstoff-KULAU Green Smoothie

  • Als grüne Vitaldusche am Morgen
  • Beim Ausleiten von Giftstoffen
  • Zur Regulierung der Verdauung

kulau-feinstoff-green-smoothie

Menschen können auf chemische Insektenschutzmittel verzichten, indem sie sich mit Kokosöl einreiben, bevor sie durch die Wälder streifen. Auch Hunde und Katzen können nachhaltig vor Zeckenbissen geschützt werden, wenn man ihr Fell regelmäßig mit Kokosöl behandelt.

Two dogs lying in leaves

Die durch Zecken übertragbare Krankheit Borreliose betrifft in Deutschland jährlich mindestens 60.000 Menschen, so verzeichnet es das Zentrum für Gesundheit. Daher ist es sinnvoll, schützende Maßnahmen zu treffen, bevor man in Wäldern oder Wiesen spazieren geht. Lange Kleidung ist nicht immer ausreichend, weil Zecken leicht durch kleine Lücken und Öffnungen gelangen können. Direkter Schutz auf der Haut ist also sinnvoll.

Zahlreiche Insektenabwehrmittel, die aus chemischen Stoffen zusammengesetzt sind, sollen vor Bissen und Stichen schützen. Manche Menschen reagieren allerdings allergisch auf die Zusammensetzungen und oftmals ist die Wirksamkeit unzuverlässig. Wissenschaftlich erwiesen ist der Schutz gegen Zecken- und Insektenbisse mit Bio-Kokosöl und zwar nicht nur bei Menschen. Nachweislich verringert sich das Zeckenrisiko auch bei Tieren, wenn das Fell vorher mit Kokosöl eingerieben wurde.

Kokosöl enthält einen hohen Anteil an Laurinsäure, die sich abweisend auf Zecken auswirkt. Laurinsäure hilft wirksam gegen Bakterien, Pilze und Viren. Wissenschaftler der Freien Universität Berlin testeten im Jahr 2008 die Wirksamkeit von unterschiedlichen Mitteln gegen Zeckenbisse. Sie fanden heraus, dass Zecken die mit Kokosöl eingeriebenen Stellen meiden und sich sogar fallen lassen. Der Abwehrschutz hält bis zu acht Stunden und ist damit sogar dauerhafter als der einiger synthetischer Mittel.

Herkömmliche Insektenschutzmittel für Tiere enthalten hochkonzentrierte chemische Pestizide, die Unverträglichkeiten bei Tieren hervorrufen können. Wer das Fell seines Hundes oder seiner Katze regelmäßig mit Kokosöl einreibt, kann dadurch das Risiko von Zeckenbissen verringern. Am Anfang wird eine tägliche Anwendung empfohlen. Nach und nach kann die Behandlung mit Kokosöl auf ein bis zwei Mal die Woche reduziert werden.

Einfach dünn auf die Haut auftragen oder in das Fell des Tieres einmassieren. Das naturbelassene KULAU Bio-Kokosöl schützt nicht nur gegen Insektenbisse, sondern duftet angenehm nach Kokos und sorgt für ein weiches Hautgefühl oder ein gepflegtes, glänzendes Fell.

Die indonesische Firma Javara versorgt KULAU mit Kokosblütenzucker. Wie er geerntet wird, und worauf Javara bei der Herstellung besonders achtet, erzählt Riza Amala, die seit drei Jahren in der Exportabteilung des Unternehmens arbeitet. 

Farmer-Sugar-Javara

 

KULAU: Woher stammt der KULAU Bio-Kokosblütenzucker?

Riza Amala: Wir bekommen unsere Produkte von Kleinbauern aus ganz Indonesien. Die Bauern kultivieren ihr Land nach uraltem Wissen und Traditionen. Das fördert den Erhalt der lokalen Biodiversität und ist umweltfreundlich. Die Bauern profitieren von der Zusammenarbeit mit Javara, weil sie so ihren Platz auf dem Markt behaupten können.

KULAU: Was für Traditionen meinen Sie zum Beispiel?

Riza Amala: Die Bräuche variieren von Region zu Region. Nehmen wir die Kokosnuss-Bauern in Zentraljava: Die Tradition sieht vor, dass nur Männern auf die Palmen klettern dürfen, um den Kokosnussnektar herunterzuholen. Aber es sind die Frauen, die aus dem Nektar den Kokosblütenzucker herstellen.

Ein alter Glaube besagt, dass der Zucker nur dann von guter Qualität ist, wenn die Männer und Frauen in der Familie in Harmonie miteinander leben. Sollten sie sich streiten, wird der Zucker nicht gut.

KULAU: Wie wichtig ist Javara Umweltschutz?

Riza Amala: Wir von Javara verfolgen folgendes Motto: Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern wir leihen sie uns von unseren Kindern. Bei jedem Schritt beachten wir daher die Auswirkungen auf die Umwelt.

KULAU: Wie setzt Javara die Umweltfreundlichkeit konkret um?

Riza Amala: Um die Rohstoffe möglichst wenig zu transportieren und so den CO2-Ausstoß gering zu halten, bemühen wir uns die Verarbeitung möglichst vor Ort stattfinden zu lassen. Beim Anbau der Nahrungsmittel gebrauchen wir keine GMO-Samen. Wir glauben, dass die natürlich unveränderten Samen am besten an die Umgebung angepasst sind.

KULAU: Mit wie vielen Kleinbauern arbeitet Javara zusammen, die Kokosblütenzucker herstellen?

Riza Amala: Wir arbeiten ungefähr mit 1.000 Kokosnuss-Bauern in Zentraljava zusammen. Im Durchschnitt hat jede Familie um die 20 Palmen.

KULAU: Mit welchen Produkten handelt Javara ansonsten?

Riza Amala: Die meisten Familien bauen nicht nur ein Produkt an, sondern viele verschiedene. Wir handeln zum Beispiel mit verschiedenen Reissorten. Wir haben auch Gewürze wie verschiedene Pfeffersorten, Ingwer und Nelken. Außerdem noch mit Mehl, Honig, Tee und Bohnen.

Die Palmöl-Nachfrage nimmt weltweit zu. Regenwaldrodung, Vertreibung indigener Kulturen und ein sehr hoher CO2-Ausstoß sind die verheerenden sozialen und ökologischen Folgen. Bio-Kokosöl ist die ökologische Variante dazu. Mischkulturen, Verzicht auf Pestizide und die Förderung der lokalen Wirtschaft sichern die ökologische und soziale Verantwortung.

Palmölplantage

Palmöl ist ähnlich wie Kokosöl beim Kochen und Backen sehr beliebt. Es kann ebenso wie Kokosöl sehr hoch erhitzt werden, ohne dadurch schädliche Stoffe freizusetzen. Auch als Magarineersatz beim Backen von Kuchen oder Zubereiten von Süßspeisen eignet es sich gut. Außerdem wird Palmöl in der Herstellung von Wasch- und Kosmetikartikeln immer wichtiger, genau wie in der Produktion von Bio-Treibstoff. Die immer größer werdende Nachfrage hat immense ökologische Folgen, wie Regenwaldrodung und Artensterben, für die die Weltgemeinschaft derzeit keine Lösung hat.

Innerhalb der letzten zehn Jahre verdoppelte sich der Palmölverbrauch auf 30 Millionen Tonnen. Der Anbau der Ölpalme erfolgt größtenteils in Südostasien. Die bedeutendsten Palmölproduzenten sind Malaysia und Indonesien. Im Jahr 2009 waren allein in Indonesien eine Fläche von 7,1 Millionen Hektar mit Palmölplantagen bepflanzt. Große Teile davon stehen auf den ehemaligen Regenwaldflächen im Herzen Borneos. Heute dürften es weit mehr sein. Der nach eigenen Angaben größte Palmölhersteller der Welt „Wilmar International“ besitzt in Indonesien 570.000 Hektar Wald, wovon bislang nur ein Drittel mit Ölpalmen bewachsen ist. Die ökologischen Folgen der riesigen Monokulturen, in denen Ölpalmen gezüchtet werden, sind verheerend.

Palmöl

Durch die Rodung des Regenwaldes gehen nicht nur Stück für Stück die artenreichsten Wälder der Erde verloren. Gefällter Regenwald hinterlässt sehr nährstoffarmen Boden. Damit die Palmen dort trotzdem gut gedeihen, sind der Zusatz von vielen Chemikalien und Pestiziden notwendig. Diese schädlichen Düngemittel gefährden nicht nur die Pflanzen und Lebewesen in der näheren Umgebung der Plantagen, sondern werden durch die massigen Regenfälle in den Urwaldregionen ins Grundwasser gespült und werden so zu einer Gefährdung für das gesamt Ökosystem. Der Anbau der Ölpalme in Monokulturen, das heißt, dass auf der Plantage nur eine Nutzpflanze angebaut wird, ist aus wirtschaftlicher Sicht vorteilhaft, weil sie einfacher abzuernten und zu bepflanzen sind. Nachhaltig ist das allerdings nicht. Das natürliche Ökosystem gerät aus der Balance, Tierarten wird ihr Lebensraum genommen, wie beispielweise dem Orangutan auf Borneo. Dem Boden werden einseitig Nährstoffe entzogen, was ihn auf lange Sicht immer nährstoffarmer werden lässt und dadurch immer mehr Pestizide eingesetzt werden müssen.

Die Folgen sind nicht nur ökologisch, sondern häufig auch mit sozialen Misständen verbunden. Große Konzerne vertreiben mit dem Anbau ihrer gigantischen Plantagen Kleinbauern und die indigene Bevölkerung. Kleine, lokale Plantagenbesitzer können außerdem nicht mit den Erträgen der Großen konkurrieren und enden nicht selten als Plantagenarbeiter der Großgrundbesitzer, die ihnen nicht nur zu geringe Löhne zahlen, sondern auch ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Mehrfach ist in den letzten Jahren von Vergiftungen bei Plantagenbesitzern berichtet worden, die durch die chemischen Pestizide verursacht wurden. Palmölplantagen stoßen daher mehr CO2 aus, als durch die Nutzung von Bio-Diesel je eingespart werden könnte.

Selbst für den umweltbewussten Verbraucher ist es teilweise schwierig, darauf zu achten, Produkte, in denen Palmöl enthalten ist, zu meiden. Es wird zum Beispiel in der Herstellung von Tensiden, das heißt waschaktiven Stoffen, eingesetzt. Allerdings ist es nicht deklarationspflichtig. Es ist also nicht ersichtlich, ob Palmöl zu den Zutaten gehört oder nicht.

Bali, rizière en terrasse

Dennoch kann in einem großen Bereich, in dem Palmöl genutzt wird, bewusst darauf verzichtet werden – und zwar in der Ernährung: Kokosöl eignet sich, wie bereits erwähnt genau so gut zum Braten und Zubereiten von Süßspeisen wie Palmfett. Und es ist bei weitem ökologischer. Bio-zertifiziertes Kokosöl, wie es das KULAU Bio-Kokosöl ist, werden in Mischkulturen angebaut, die das lokale Ökosystem nicht schädigen. Außerdem wird auf die Anwendung von Chemikalien verzichtet und die Förderung von lokal ansässigen Kleinbauern und ihren traditionelle Plantagen unterstützt. KULAU legt bei der Verarbeitung seiner Produkte großen Wert auf die Einhaltung von hohen ethischen und ökologischen Standards und überprüft diese immer wieder durch Besuche vor Ort.

In Kürze stellt Ihnen das KULAU Team, die Plantagen auf ihrem Blog vor, von denen die KULAU Produkte stammen. Die Verantwortlichen vor Ort erzählen im Detail, wie ökologische und soziale Standarts auf ihrer Plantage eingehalten werden.

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