Junge Kokosnuss vs. reife Kokosnuss - Wo liegen die Unterschiede?
1. September 2010 von coco
Die jungen, grünen Kokosnüsse, aus denen man das Kokoswasser trinken kann, werden ungefähr ab dem 6. Monat geerntet, während die reife, braune Nuss im 12. Monat geerntet wird. Dazwischen unterscheidet man noch die halbreife Kokosnuss.
Eine in den USA durchgeführte Studie vergleicht die Inhaltsstoffe der Kokosnüsse im 6. und im 12. Monat in Florida und in der Dominikanischen Republik.
Das durchschnittliche Gewicht der jungen, grünen Kokosnuss beträgt 565 g und sinkt im 12. Monat auf 393g.
Was den Zuckergehalt angeht, so verändert sich vor allem die Zuckerzusammensetzung von Kokoswasser. Insgesamt steigt der Gehalt von 5,23g pro 100g auf 3,42g. Der Sukrosegehalt steigt von 0,06 auf 0,51g im 12. Monat. Glukose- und Fruktosegehalt hingegen sinken von je ungefähr 2,5g auf 1,5g.
Der Kaliumgehalt, der bei auffällig hohen 203,7mg pro 100g liegt, steigt nochmals auf 257mg. Insgesamt steigen auch die anderen Mineralien wie Kalzium(auf 31,64mg) an. Der Natriumgehalt hingegen ist im 6. Monat erstaunlich klein(1,75mg).
Der Vitamin-C-Gehalt liegt bei ca. 7 bis 7,5mg. Der Fettgehalt geht gegen 0.
Die Kokosnuss enthält sogar einige Phytohormone: Beta-sitosterol, Stigmasterol und Campesterol. Sie üben eine regulierende Wirkung auf den menschlichen Hormonstoffwechsel aus, ähnlich wie körpereigene Hormone. In verschiedenen Studien wird ihnen nachgesagt, dass sie Antiaging-Eigenschaften besitzen. Es wäre sicher interessant zu wissen, ob Phytohormone in ihrer Konzentration bei reiferen Kokosnüssen zunehmen und wie stark die Effekte bei regelmäßigem Kokoswasserverzehr sind. Spannend wäre auch eine Studie in den Ländern, in denen regelmäßig Kokoswasser getrunken wird, um herauszufinden ob die Menschen in jenen Ländern ihre schöne Haut auch dem Wasser verdanken.
